Richtiger Umgang mit «Tracking»-Armbändern

«Tracking»-Armbänder messen unsere Anzahl Schritte, unseren Puls, den Blutdruck oder den Blutzuckerwert. Einige Bänder wollen uns dazu motivieren, uns mehr zu bewegen. Allerdings sei der Nutzen hier beschränkt, findet Sportarzt Matteo Rossetto.

Jogger an Seepromenade.
Bildlegende: «Tracking»-Armbänder ersetzen keinen Trainingsplan. Keystone

«Tracking»-Armbänder begleiten uns durch den Alltag und überwachen uns auf Schritt und Tritt. Sie zeichnen auf, wie viel wir uns im Alltag bewegen und sollen uns dazu motivieren, mehr Sport zu treiben. Allerdings mahnt Sportarzt Matteo Rossetto von der Sportklinik Basel vor zu viel Euphorie. Er hält den Nutzen dieser Armbänder für begrenzt.

10'000 Schritte am Tag zu gehen, wie dies empfohlen wird, sei zwar ein hehres Ziel, aber im Alltag oft unrealistisch. Er empfiehlt stattdessen, sich zwei bis drei Mal in der Woche intensiv zu bewegen.

Ausserdem sei es wichtig, vor dem Trainingsstart eigene Defizite zu erkennen und dann für das Training ein bestimmtes Ziel zu definieren. Wichtig sei dabei, ein gutes Körpergefühl zu entwickeln. Und dabei könnten Armbänder Matteo Rossetto zufolge eher stören.

Autor/in: Sandra Witmer, Moderation: Dani Fohrler