Roaming muss nicht in jedem Fall überteuert sein

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2006, als die SRF-Digitalredaktion gegründet wurde, kostete ein Anruf von Malta in die Schweiz 1.70 pro Minute. Heute sind es 1.75. Wer sich gut informiert, kann heute beim Roaming aber günstigere Tarife herausholen.

Die schlechte Nachricht lautet: Es gibt sie immer noch, die Roaming-Abzocke, wenn auch nicht mehr so durchgehend wie 2006.

Die gute Nachricht: Nein. Wer sich informiert, erhält günstigere Tarife, entweder durch einen Anbieterwechsel oder durch Ausland-Optionen und Datenpakete.

Überlegen, was man wirklich braucht

Hier gilt wie immer: Seine Bedürfnisse abchecken, nachschauen, was beim eigenen Abo inbegriffen ist – und dann das passende Paket buchen. Mehr ist in der Regel nicht besser: 500MB reichen für eine Woche Ferien locker beim Verzicht auf Videostreaming und ähnliches.

Nach wie vor gilt der Rat: Wer wirklich günstige Tarife will, muss sich eine EU-SIM-Karte anschaffen.

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Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Reto Widmer