Rückentraining ohne Schmerzen

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Zu wenig ist nicht gut, zu viel ist nicht gut und falsch ist auch nicht gut. Schmerzt ein gesunder Rücken, sollte das Training angepasst werden. Doch: Wie?

Trainierender mit Rückenschmerzen
Bildlegende: Ein gesunder Rücken sollte dank dem Training stärker, beweglicher und belastbarer werden. Und nicht schmerzen. Colourbox

Rückenschmerzen können ihren Ursprung im Rücken haben. Sie müssen aber nicht. Zu viel kommt in unserem Rücken zusammen, als dass die Lösungsfindung so einfach wäre. Grob können Rückenschmerzen bei gesunden Rücken in folgende Probleme eingeteilt werden:

Zu wenig Training

Wer viel sitzt und sich wenig bewegt, belastet den Bewegungsapparat zu wenig. Durch die Sitzposition verkürzen die hinteren Oberschenkelmuskeln und die Brustmuskulatur, und die Rumpfmuskulatur – insbesondere die innere Bauchmuskulatur – wird schwach.

Die beste Kräftigungsübung für die Rumpfmuskulatur ist das Brett oder die Plank (Link unten). Richtig ausgeführt, sorgt sie für eine stabile Wirbelsäule – die Basis für einen starken Rücken. Verkürzte Muskeln sollten regelmässig gedehnt werden. Ausserdem ist mehr Bewegung wichtig.

Zu viel Training

Plötzlich auftretende Rückenschmerzen können von zu intensiven Trainingseinheiten stammen. Das bedeutet, dass der Körper noch nicht für die hohen Belastungen bereit ist oder dass der Rücken hinter dem Rest des Körpers hinterherhinkt.

Gönnen Sie Ihrem Körper auch mal eine Pause. Und kräftigen Sie Ihren Rücken mit der Plank. Auch Beweglichkeitsübungen (Dehnen) schaden kaum.

Falsches Training

Auch bei der Plank, einer auf den ersten Blick einfachen Übung, können sich Fehlhaltungen einschleichen. Diese können die Übung unnütz machen oder gar Beschwerden hervorrufen. Häufig – auch bei anderen Kraftübungen – fallen die Trainierenden ins hohle Kreuz.

Trainieren Sie unter Aufsicht einer Fachperson, lassen Sie sich korrigieren und kontrollieren Sie Ihre Haltung regelmässig im Spiegel.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Brigitte Wenger