Scharfes Essen: Chili, Pfeffer und Co.

Scharfes Essen ist Geschmacksache. Scharfes Essen kann gesund sein. Wer die Schärfe jedoch nicht mag, muss sich nicht zum Verzehr von Chili, Ingwer oder Meerrettich zwingen. Wann macht scharfes Essen Sinn?

Pfeffer, Curry, Ingwer, Chili: Der Inbegriff von Schärfe.
Bildlegende: Pfeffer, Curry, Ingwer, Chili: Der Inbegriff von Schärfe. colourbox

Schärfe wird zum Beispiel in der Diätküche eingesetzt. «Scharfe Gewürze geben Geschmack, wenn aus irgendeinem Grund auf Salz verzichtet werden muss», sagt SRF-Ernährungsberaterin Beatrice Conrad.

Antibakteriell und antibiotisch

Bei den scharfen Inhaltsstoffen handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe. Diese können gegen Bakterien wirken, sind also antibakteriell und antibiotisch. Senf und Meerrettich sind ausserdem schleimlösend.

Scharfes Essen kann sich aber auch ungünstig auswirken, wenn Magenprobleme vorliegen. Da die Produktion der Magensäfte angeregt wird, können zum Beispiel Beschwerden wie Sodbrennen verstärkt werden. Der ganze Verdauungstrakt kann beeinträchtigt werden.

Schärfe ist fettlöslich

Wer zu viel scharf erwischt hat, soll Brot oder Käse essen oder Milch trinken. Die scharfen Inhaltsstoffe sind fettlöslich, deshalb hilft Wasser nicht.

Moderation: Riccarda Trepp, Redaktion: Brigitte Wenger