Schmusealarm - was tun gegen Erreger von Haustieren?

So gern wir unsere Haustiere herzen auf deren Fell befinden sich Bakterien oder Pilze, die uns krank machen können. Der «Ratgeber»-Tierarzt sagt, wie man sich vor Krankheiten schützen kann.

Hund im Bett mit Frau.
Bildlegende: Kuschlig, aber gefährlich: Hunde haben im Menschenbett nichts zu suchen. Colourbox

Hunde liegen überall herum und Katzen schlecken sich ihr Fell mit der gleichen Zunge, mit der sie beispielsweise auch ihr After reinigen. Deshalb finden sich auf deren Fell Bakterien oder Pilze.

Einen Hund streicheln und danach ein Butterbrot schmieren, einer Katze liebevoll das Gesicht ins Fell drücken oder im Spiel mit der Katze einen blutigen Kratzer holen: Erreger können vom Haustier auf seine Besitzerin gelangen.

Der Ratgeber-Tierarzt rät:

  • Sein Haustier streicheln oder in engeren Kontakt kommen, lässt sich kaum vermeiden, aber zeitlich etwas einschränken.
  • Nach dem Streicheln die Hände waschen.
  • Kommt man mit seinem Gesicht in Berührung mit dem Fell, dann sollte man auch das Gesicht waschen; erst recht dann, wenn einem der Hund mit der Zunge übers Gesicht fährt.
  • Hunde und Katzen nicht ins Bett nehmen. Sie sind nicht sauber.
  • Hunde und Katzen sind regelmässig von Würmern befallen. Sie finden sich in diesen Zeiten auch im Kot. Hunde und Katzen sollten auch deshalb regelmässig entwurmt werden.
  • Nach dem Reinigen von Tierkäfigen Hände waschen oder zum Reinigen Latex-Handschuhe anziehen.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Jürg Oehninger