So gehen Sie mit Assistenzhunden richtig um

Helfer auf vier Pfoten: Der Hund ist nicht nur der treue Begleiter und Seelentröster des Menschen. Er hilft auch jenen durch den Alltag, die mit einer Einschränkung leben. Er führt einen lebenserhaltenden Job aus - und deshalb sollte man ihn während des Einsatzes nicht ablenken.

Eine Frau mit Blindenhund überquert einen Fussgängerstreifen.
Bildlegende: Assistenzhunde im Einsatz tragen immer ein Tragegeschirr, auf dem die jeweilige Assistenz angegeben ist. Keystone

Im Assistenzhundezentrum Schweiz werden Behindertenbegleithunde, Signalhunde und Diabetikerwarnhunde ausgebildet. Sie werden speziell auf das Bedürfnis des Hundehalters hin trainiert.

Begegnet man einem Assistenzhund auf der Strasse, sollte man folgende Regeln beachten, rät Susanne Müller, stellvertretende Leiterin vom Assistenzhundezentrum Schweiz:

  • Grundsätzlich gilt: Einen Hund im Einsatz nicht ablenken oder streicheln.
  • Assistenzhunde nicht füttern.
  • Blindenhunde nicht anfassen, wenn sie das Hundetragegeschirr tragen. Es kann Sehbehinderte irritieren, wenn ihr Hund plötzlich stehen bleibt.
  • Assistenzhunde im Einsatz tragen immer ein Tragegeschirr: Die Kenndecke ist mit der jeweiligen Assistenz beschriftet.
  • Hundebesitzer müssen ihre Hunde an die Leine nehmen. Wenn möglich die Strassenseite wechseln.
  • Kommunikation ist das A und O: Miteinander reden sowie Rücksicht und Toleranz zeigen.

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Pascale Folke