So lesen Sie das Kursbuch richtig

Die Auflage des traditionellen Kursbuches ist eingebrochen: 1987 wurde der gedruckte Fahrplan noch 400'000 Mal aufgelegt, heute noch 40'000 Mal. Kein Wunder, wissen viele Pendler nicht mehr, wie man das Kursbuch richtig verwendet. Dabei ist es gar nicht so schwierig.

Menschen stehen bei Kisten mit Fahrplänen und auf einem Schild steht: «Kursbuchverkauf hier!»
Bildlegende: Beim letzten grossen Fahrplanwechsel im Jahr 2004 waren die Papierfahrpläne noch heiss begehrt. Keystone

Für die Verwendung des Kursbuches ist die Karte im Buchdeckel entscheidend. Dort sind die einzelnen Strecken zu finden, inklusive einer entsprechenden Fahrplanfeld-Nummer. Diese Nummer hilft, im hinteren Teil den richtigen Fahrplan zu finden.

Daneben gibt es weitere wichtige Tipps im Umgang mit dem Kursbuch:

  • Ortsverzeichnis: Hier sind die Ortschaften in alphabetischer Reihenfolge zu finden, mit einer Auflistung aller Fahrpläne, die den Ort betreffen.
  • Ortsspalte: Nach dem Namen steht generell die Abfahrtszeit. Die Ankunftszeit ist mit einem Kreis markiert.
  • Zeitangaben: Fettgedruckte Zeitangaben zeigen Eurocity-, Intercity-, Interregio- und Regioexpress-Züge. Normal gedruckte Zeitangaben weisen auf Regional- und S-Bahn-Züge hin.
  • Umsteigen: Steht die Lauflinie rechts der Verkehrszeit auch in den Anschlussangaben, dann ist Umsteigen nicht nötig, der Zug fährt direkt.
  • Wellenlinien: Steht vor den Verkehrszeiten eine Wellenlinie, dann verkehrt der Zug nicht täglich.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Sandra Witmer