So schützen Sie sich vor Dämmerungs-Einbrüchen

Für Einbrecher ist wichtig, dass niemand zuhause ist, sie nicht von der Nachbarschaft beobachtet werden und sie schnell wieder fliehen können. Guten Kontakt zu den Nachbarn zu pflegen, damit diese Verdächtiges der Polizei melden, ist daher eine wirkungsvolle Schutzmassnahme.

Einbrecher in einem dunklen Zimmer richtet seine Taschenlampe auf den offenen Schmuckkasten.
Bildlegende: Benachrichtigen Sie die Polizei, wenn Sie in der Nachbarschaft Verdächtiges beobachten. Colourbox

Die allermeisten Einbrecher bereiten sich nicht speziell auf ihre Touren vor. Sie entscheiden erst vor Ort und spontan, ob sich der Einbruch lohnt.

Die Empfehlungen der Sicherheitsberatung der Kantonspolizei Zürich sind nicht neu, aber nach wie vor wirksam:

  • Anwesenheit vortäuschen, Licht brennen lassen und Briefkasten leeren.
  • Beziehungen zur Nachbarschaft pflegen, damit diese Verdächtiges der Polizei meldet.
  • Eigene Beobachtungen unbedingt der Polizei melden, auch wenn man unsicher ist: ohne zu zögern 117 anrufen. Die meisten Einbrecher werden dank gemeldeten Beobachtungen gefasst. Fehlanzeigen bleiben ohne Folgen.

Ausserdem empfiehlt es sich, das Haus oder die Wohnung richtig zu schliessen: Schlüssel jeweils zweimal drehen und Kippfenster nicht offen lassen.

Auch sind inzwischen Alarmanlagen für Mieterinnen und Mieter lohnend und einfach zu installieren. Diese sollten jedoch immer mit einer Alarmzentrale verbunden sein.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Anne-Käthi Zweidler