Sonnenblume für jeden Geschmack

Nicht nur als Nutzpflanze, sondern auch als Zierpflanze hat die Sonnenblume eine grosse Bedeutung. Ihre Blüten erinnern an eine grosse Sonne und sie wendet sich auch immer der Sonne zu. Dies sollte man bei der Wahl des Standortes beachten.

Sonnenblume in einem Sonnenblumenfeld.
Bildlegende: An der Sonnenblume erkennt man, wo die Sonne steht. Colourbox

Sonnenblumen gibt es von zierlich bis zu riesig, von zartgelb bis zu klassischem Goldgelb, von rosa über braunorange bis zu dunkelrot. Sie sind nicht schwierig zu ziehen, gedeihen auch im Topf, brauchen aber viel Sonne und einen nährstoffreichen Boden. «Und sie sind leider eine Leibspeise von Schnecken!», warnt «Ratgeber»-Gärtnerin Silvia Meister.

Säen: Möchte man die Sonnenblumen direkt ins Gartenbeet säen, lockert man zunächst die Erde. In ein Loch von gut 3 cm Tiefe legt man zwei Samen, deckt sie zu und drückt die Erde gut an. Dann gibt man etwas Kompost oder organischen Volldünger hinzu und giesst vorsichtig. Ist die Pflanze noch jung, gut feucht halten.

Schnecken: Bei Einzelpflanzen empfiehlt es sich, sie mit einem Schneckenkragen zu schützen und morgens auf Schnecken zu kontrollieren. Pflanzen, die im Topf vorgezogen werden, haben im Wettlauf mit den Schnecken einen Vorsprung.

Düngen: Wird zwischendurch nachgedüngt, dankt es einem die Pflanze mit kräftigem Wachstum und üppiger Blüte.

Anhäufeln: Damit die Sonnenblumen standfester werden, kann man die Erde rund um den Stängel 10 cm hoch anhäufeln.

In der Vase: Damit eine Sonnenblume in der Vase nicht gleich welkt, sollte man möglichst viele ihrer grünen Blätter entfernen und sie in viel warmes Wasser stellen.

Verwendung in der Küche: Die Sonnenblumenkerne sind eine schmackhafte Beigabe zum Müesli oder zu Salaten. Zum Dekorieren von Salaten eignen sich die gelben Blütenblätter.

Achtung: Es gibt heute Sorten, die weder Pollen noch Samen ausbilden! So wird der Blumenstrauss den Tisch nicht beschmutzen. Wer jedoch selber Kerne ernten möchte, oder wer Freude daran hat, dass auch der Distelfink, die Biene und andere Insekten sich an Blütenstaub und Kernen gütlich tun, sollte keine Sorten mit der Bezeichnung «pollenfrei» wählen.

Redaktion: Doris Rothen