Sport draussen immer mit Sonnenschutz

Gehen wir bei Sonnenschein auf die Skipiste, ist Sonnencrème selbstverständlich. Nicht so beim Joggen, Velofahren, Walken und Fussballspielen. Das ist ein Fehler! Sport draussen bedeutet automatisch Sonnenschutz, auch wenn es bewölkt ist.

Frau und Mann fahren Velo.
Bildlegende: Sonencrème und Hut: Gerade beim Velofahren wird die Sonne oft unterschätzt. Colourbox

«Gerade auf dem Velo täuscht der Fahrtwind richtiggehend und man merkt oft nicht, wie auch die vermeintlich milde Frühlingssonne runterbrennt», sagt der Professor für Dermatologie am Inselspital Bern.

Doch viele klagen, dass ihnen – gerade beim Joggen – zusammen mit dem Schweiss die Sonnencrème in die Augen läuft und es dann brennt. Dagegen gäbe es mittlerweile fettfreie Gels, die dort bleiben würden, wo man sie aufgetragen hat.

Dermatologe Robert Hunger empfiehlt eine Sonnencrème mit Schutzfaktor 30 – 50. Sonnencrème sollte man 20 Minuten vor dem Sport auftragen. Kurz vor dem losrennen benetzt man das Gesicht und tupft die überschüssige Crème ab.

Zu einem optimalen Schutz gehört nicht nur Sonnencrème, sondern (besonders bei Glatzen) auch eine Mütze auf den Kopf. Am besten zieht man Funktionskleidung an, da diese kaum schädliche UV-Strahlen durchlassen würde.

Dermatologe Robert Hunger empfiehlt:

  • Gesicht und unbedeckte Körperstellen mit Schutzfaktor 30 – 50 eincremen. Auch wenn es bewölkt ist.
  • Wer stark schwitzt, kann fürs Gesicht ein fettfreies Gel benutzen.
    Funktionskleidung ist Baumwolle klar vorzuziehen.
  • Durchgeschwitzte Baumwolle lässt besonders viel UV-Strahlung durch.
  • Auch beim Sport: Mütze auf!
  • Sonnenbrille nicht vergessen.

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Regula Zehnder