Tipps für langlebige Batterien

Ohne Batterien geht im Haushalt gar nichts. Im Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf und Gebrauch achten sollten, damit Batterien so lange wie möglich Energie liefern.

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Welche Bauart?

  • Zink-Kohle-Batterien sind veraltet und können in Sachen Leistung nicht mehr mithalten.
  • Lithium-Batterien halten am längsten und liefern am meisten Energie. Allerdings sind sie auch sehr teuer. Sie lohnen sich vor allem für Geräte, die schnell viel Energie benötigen (z.B. ein Fotoapparat-Blitz) oder wenn der Batteriewechsel mühsam ist (z.B. bei einem Rauchmelder an der Zimmerdecke)
  • Alkali-Batterien liegen preislich im Mittelfeld. Sie können mit den Lithium-Produkten nicht ganz mithalten, reichen aber für den Alltagsgebrauch völlig aus. Zudem sind sie einiges günstiger.

Kauftipps

  • Teurer heisst nicht besser. Tests zeigen immer wieder: Die Unterschiede in der Leistung sind nicht gravierend. Man kann sehr gut auf günstige Batterien setzen.
  • Kaufen Sie keine Ladenhüter: Batterien entladen sich mit der Zeit. Achten Sie daher beim Kauf auf das Haltbarkeitsdatum. Es sollte mindestens vier Jahre in der Zukunft liegen.

Batterien richtig lagern

  • Kaufen Sie keinen zu grossen Vorrat, da die Batterien mit der Zeit Energie verlieren.
  • Kühl und trocken lagern, zum Beispiel im Keller oder in der Garage.
  • Batterien nicht lose in eine Schublade legen. Kommen Sie mit Metall in Berührung, kann das zu einem Kurzschluss führen.

Der richtige Einsatz von Batterien

  • Setzen Sie nur Batterien der gleichen Marke/Art in ein Gerät. Denn die schwächste Batterie bestimmt, wie lange ein Gerät läuft. Sie kann zu Entladungen bei den anderen Batterien führen.
  • Aus demselben Grund sollte man auch nicht neue und gebrauchte Batterien miteinander mischen. Funktioniert ein Gerät nicht mehr, immer alle Batterien auswechseln.
  • Was aber geht: Läuft ein energiefressendes Gerät (z.B. ferngesteuerter Helikopter) nicht mehr, können die Batterien immer noch in ein weniger Energie brauchendes Gerät eingesetzt werden (z.B. Küchenuhr). So kann man Batterien brauchen, bis sie wirklich leer sind.

Einweg oder wieder aufladbar?

  • Wieder aufladbare Batterien sind sehr teuer. Finanziell lohnt sich ihr Einsatz nur, wenn bei einem Gerät häufig ein Batterienwechsel ansteht.
  • Faustregel: Müssen die Batterien mehr als alle drei Monate gewechselt werden, machen wieder aufladbare Batterien Sinn. Ansonsten setzt man besser auf Einwegbatterien.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Maria Kressbach