Tipps zu einem achtsamen Medienkonsum

Immer wieder erreichen uns Schreckensnachrichten. Vor einer Woche jagten sich über die Bildschirme und Handys Schlagzeilen und Horrorbilder von den Terroranschlägen in Frankreich. Der «Ratgeber» mit Tipps zum Umgang mit Schreckensnachrichten.

Trauerblumen.
Bildlegende: Blumen der Trauer: Die Ereignisse in Paris erschüttern die Welt. Keystone

Bei vielen Menschen lösten sie einen Schock aus. Gleichzeitig konnte man sich kaum von ihnen lösen. Auch Kinder und Jugendliche sind diesen Bildern ausgeliefert und können sie noch weniger einordnen und hinterfragen als die Erwachsenen.

Der Friedensforscher und Historiker Daniele Ganser gibt Tipps zum Umgang mit Schreckensnachrichten. Er empfiehlt sowohl Erwachsenen wie Kindern, sich gar keine Bilder von Terror, von Naturkatastrophen oder Unfällen anzusehen. Bilder weckten bloss Emotionen und nützten schliesslich selten zur Bekämpfung und Prävention von Verbrechen oder Schäden.

Kinder und Jugendliche, die trotzdem Horrorbilder zu sehen bekommen, soll man möglichst sachlich aufklären mit gesicherten Informationen. Erst Tage oder gar Wochen später könne man sich anhand von Hintergrundwissen und der Geschichte eines Phänomens selber eine fundierte Meinung bilden.

Redaktion: Anne-Käthi Zweidler