Training draussen – für alle etwas

Ausreden gelten nicht, denn es ist für jede und jeden etwas dabei: Vitaparcours für Nostalgische, Bootcamp für Städter, Streetworkout für Klimmzug-Fans und Outdoor-Yoga für die leisen Kämpfer. Eine Übersicht.

Sportler auf Vitaparcours bei Biel, 2018.
Bildlegende: Bootcamp auf die ältere Art: Der Vitaparcours feierte im Jahr 2018 bereits seinen 50. Geburtstag. Keystone Anthony Anex

Von wegen aus der Mode! Über ein halbes Jahrhundert alt und doch voll im Trend: Der Vitaparcours. Würde man ihn heute erfinden, wäre noch ein Motivator zur Stelle, der den Läufer zur Höchstleistung pusht. Wir stellen den Vitaparcours und seine jungen Verwandten vor:

  • Vitaparcours: Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit kommen zusammen. Die Intensität ist selbst wählbar, darum ist er für alle machbar. Dank dem Standort im Wald immer offen und auch im heissen Sommer angenehm kühl. Eine gute Idee hält länger als ein halbes Jahrhundert.
  • Bootcamp: Tönt nach Geschrei von Drillmasters im US-Militär – soll motivieren. Rennend, springend, hüpfend und schwitzend durch die Stadt und die Agglo, immer mit korrigierender und motivierender Anleitung. Als Trainingsgeräte dienen Treppen, Stangen, Sitzbänke und öffentliche Parks. Intensiv und nah bei den Leuten.
  • Streetworkout: Ein Stangenpark in der Grösse eines Wohnmobils. Erinnert an die Kraftkäfige im sonnigen Kalifornien. Liegestützen, Klimmzüge, mit eigenem Körpergewicht und viel Körperspannung. Für Kraftliebhaber und Leute, die gerne die Schwerkraft aushebeln.
  • Outdoor-Yoga: Im Park, auf dem Wasser, bei Hitze und bei Kälte. Yoga wird heute überall gemacht – eben auch vor der Haustür. Das Angebot ist riesig und online zu finden.

Redaktion: Brigitte Wenger