Ungesunde Grillschalen aus Aluminium

Grillen – was gibt es schöneres im Sommer. Und damit das Grillen auch eine gesunde Sache ist, legt man das Grillgut statt auf den Rost in eine Aluschale – halt! Falsch! Denn das Aluminium aus der Grillschale kann sich herauslösen und dann das Grillgut damit anreichern.

Gussgrillschale mit gegrillten Würsten
Bildlegende: In einer gusseisernen Grillschale grillt man gesünder und erst noch nachhaltiger. Colourbox

Aluminium steht im Verdacht Alzheimer zu verursachen. Die SRF-Gesundheitssendung «Puls» hat in einem Labor untersuchen lassen, wie es sich mit den Aluschalen und der Anreicherung von Aluminium im Grillgut verhält:

  • Marinaden mit Salz und/oder Säure (zum Beispiel Zitronensaft) greifen das Aluminium besonders an und lösen es aus der Grillschale. Resultat: Das Grillgut enthält eine höhere Konzentration Aluminium.
  • Insbesondere Lachs und Poulet wiesen stark erhöhte Konzentrationen von Aluminium nach dem Grillen auf (Lachs + 113%, Poulet +110%).
  • Anders bei Schweinefleisch, Kartoffeln und Grillkäse, dort ist die Abweichung gering.
  • Statt Aluschalen wiederverwendbare Grillschalen aus Chromstahl oder Gusseisen verwenden (dies ist auch ökologischer).
  • Fisch in speziell beschichtete Grillfolie verpacken. Achtung, die goldene Seite der Folio muss innen sein, also auf dem Grillgut!

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Regula Zehnder