Vögel brauchen ein Futterhaus mit Ausguck

Wenn Vögel mit Trinken, Fressen oder Baden beschäftigt sind, können sich Katzen und Greifvögel unbemerkt nähern. Deshalb checken Vögel vorher gerne die Umgebung ab. Vogelfreunde können ihnen einen Zweig oder Pfosten als Ausguck zur Verfügung stellen.

Zwei Spatzen fressen bei einem Futterspender
Bildlegende: Im Siedlungsraum überlebt nur, wer die Katzen stets im Blick hat COLOURBOX

Grundsätzlich sollte für ein Futterhaus oder Vogelbad eine übersichtliche Stelle gewählt werden, so dass die Vögel eventuelle Feinde rechtzeitig entdecken können. In der Nähe sollte es einen Baum oder Busch haben, in welchen die Vögel bei einem Angriff flüchten können.

Ist keine natürliche Ausguckmöglichkeit vorhanden, so empfiehlt die «Ratgeber»-Gärtnerin und Vogelfreundin Silvia Meister, den Vögeln einen solchen anzubieten.

So macht man einen Ausguck für Vögel

  • Pfosten aus unbehandeltem Holz / Akazienholz aufstellen.
  • Nicht mehr benötigtes, langstieliges Werkzeug wie Gabel oder Spaten in die Erde stecken und stehen lassen.
  • Abgestorbene Äste in Bäumen oder Sträuchern nicht entfernen.
  • Bei dichten Hecken einen Zweig oder Stab so in die Hecke stecken und festbinden, dass er aus der Hecke herausragt.
  • Ast ans Geländer binden, wenn sich das Futterhaus auf Balkon oder Terrasse befindet. Der Ast ragt dann nach Aussen.

Ein natürlicher Ausguck

Als natürliche Ausguckmöglichkeit eignen sich alle Baum- und Straucharten, die locker aufgebaut sind, frei stehende Zweige haben und im Winter das Laub verlieren.

Dies sind zum Beispiel Vogelbeere/Eberesche, Kätzchenweide und sämtliche Hochstamm-Obstbäume.

Als Ausguck gut geeignet sind auch junge Ahornbäume, die von selbst gewachsen sind und die man stehen lässt, bis sie zu gross werden.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Doris Rothen