Vorsicht vor Brandwunden!

Am 1. August spielen viele mit dem Feuer. Eine Verbrennung ist dann schnell passiert. Heilung tut Not.

Bei Verbrennungen ist es wichtig, zu wissen, wie man sie behandelt.
Bildlegende: Bei Verbrennungen ist es wichtig, zu wissen, wie man sie behandelt. Colourbox

Die Erste Hilfe bei Brandwunden sollte jeder und jedem präsent sein:

  • Kühlung: Leitungswasser handwarm (rund 20° C) ist gut und kann unmittelbar (wenige Sekunden nach dem Unfall) die Verbreitung der Hitze stoppen. Auch kann kühles Wasser die Schmerzen lindern. Achtung: Nicht länger als 10 Minuten, sonst kühlt man zu sehr aus, und nicht kalt, sonst riskiert man Erfrierungen.
  • Salben: Verbrennungen 1. Grades (Rötung, auch Sonnenbrand) können mit Salben gekühlt werden (zum Beispiel mit Aloe Vera, eventuell auch Cortison-haltige Salben). Sobald sich Blasen bilden, sollen nur vom Arzt verordnete Salben verwendet werden.
  • Blasen: Nicht aufstechen. Blasen, die grösser als ein 1-Franken-Stück sind, sollte man innert 24 Stunden dem Arzt zeigen.
  • Behandlung offene Brandwunde: Diese sollte (nach dem Kühlen) mit einer sterilen Binde abgedeckt und dem Arzt gezeigt werden. Auf die Brandwunde dürfen weder Öl noch Mehl oder andere Hausmittel aufgebracht werden. Spezielle Gels oder Salben sind nur von Ärzten aufzutragen und sind nicht Bestandteil der Ersten Hilfe bei Verbrennungen.
  • Zum Arzt: Blasen grösser als 1-Fränkler, offene und grossflächige Verbrennungen, Verbrennungen auf Gesicht, Hände, Füsse, Genitalien.

Moderation: Adi Küpfer, Redaktion: Brigitte Wenger