Warum Aquafitness gut für den Körper ist

Seit gut 30 Jahren kennt man Aquafitness in der Schweiz. Trotzdem hält sich das Vorurteil, es sei nur ein Sport für Alte, Verletzte und Übergewichtige. Dabei joggen auch Sportcracks wie Triathletin Natascha Badmann regelmässig im Wasser.

Etwas für Wasserratten!
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Ausdauer, Kraft und Koordination zu trainieren, ohne dabei die Gelenke zu belasten. Dies sind die Vorteile von Aquafitness:

  • Auftrieb: Das Wasser ermöglicht eine Art Schwebezustand. Dadurch fallen sämtliche Schläge auf die Gelenke weg, welche zum Beispiel beim Joggen anfallen.
  • Wasserdruck: Indem die Muskulatur leicht zusammen gedrückt wird, unterstützt der Wasserdruck den Blutkreislauf. Ausserdem wird die Atemmuskulatur verstärkt trainiert.
  • Wassertemperatur: Ist diese tiefer als die Körpertemperatur, muss der Organismus ständig wärmen. Dies führt zu einem hohen Kalorienverbrauch.

Ob Hobby- oder Leistungssportler beim Aquafitness kann die Intensität und das Augenmerk einfach verändert werden.

Während Hobbysportler schnell Fortschritte in Ausdauer, Kraft und Koordination feststellen, können Leistungssportler ihre Trainingshäufigkeit steigern, ohne dass der Bewegungsapparat übermässig strapaziert wird.

Mit den Tipps von Physiotherapeutin und Aquafit-Instruktorin Ines Loose ist der Einstieg ins Aquafitness leicht:

  • Bauchnabel einziehen und Kopf gerade halten: So ist der Rumpf stabil, die Haltung aufrecht und man bleibt im Gleichgewicht.
  • Grosse Bewegungen: So nützen Sie den ganzen Widerstand aus.
  • Richtige Auftriebshilfe: Ob Schwimmnudel, Aquafit-Anzug oder -Gurt. Es gibt für jede Voraussetzung die richtige Unterstützung.

Redaktion: Brigitte Wenger