Was hilft im Umgang mit der Diagnose «Krebs»

Es ist erstmal ein Schock: die Diagnose «Krebs». Doch es gibt ein Leben mit Krebs. Betroffen sind nicht nur Patienten, sondern auch die Familie – aber auch Kollegen und Vorgesetzte am Arbeitsplatz. Anna Zahno von der Krebsliga sagt: am meisten hilft Offenheit.

Schwarze Silhouetten, ein Mensch sitzt, ein zweiter ist über ihn gebeugt.
Bildlegende: Offenheit und Hilfsbereitschaft helfen bei der Diagnose «Krebs». Colourbox

Es gebe aber keinen richtigen oder einen falschen Weg, sagt Anna Zahno. Es spielt natürlich eine Rolle, was für eine Beziehung zwischen Betroffenem und den Kollegen, Kolleginnen und den Vorgesetzten herrscht. Ihre Haupttipps für den Umgang mit der Diagnose «Krebs»:

  • Transparenz und Offenheit in der Kommunikation am Arbeitsplatz. Das hilft nicht zuletzt gegen Gerüchte und unbestimmtes Unbehagen im Team.
  • Gespräch mit der/dem Vorgesetzten: Gemeinsam festlegen, wer wen wie informiert.
  • Als Kollegin/Kollege aktiv sein: Die oder den Patienten ansprechen, Unterstützung anbieten.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Fredy Gasser