Weil feucht «grusig» ist: Die richtige Joggingsocke

Fit und Gesund

Wer joggt, der schwitzt. Vor allem an den Füssen. Doch mit feuchten Füssen kommt man nicht weit. Blasen und Druckstellen zwingen zur Umkehr. Egal ob man Höchstleistungen anstrebt oder Einsteiger ist: Es lohnt sich, in die Socke zu investieren.

Laufsocke und Laufschuhe.
Bildlegende: Es braucht nicht viel zum Laufen, aber es braucht eine gute Socke. colourbox.com

Auch wenn die weisse Tennissocke ein Revival erfährt: Als Laufsocke ist sie nicht geeignet. Baum- oder Tierwolle saugt die Feuchtigkeit auf und umhüllt unsere Füsse feucht und unförmig. Das führt zu Falten (in den Socken) und Blasen (auf den Füssen). Die ideale Laufsocke macht das nicht:

  • Funktionelles Material nimmt die Feuchtigkeit nicht auf, sondern transportiert sie nach Aussen, weg vom Fuss. Idealerweise bleibt der Fuss so möglichst lange trocken. Ausserdem ist das Material elastisch und verliert die Form nicht.
  • Für das Laufen entwickelte Socken haben keine oder eine flache Naht und sind an den richtigen Stellen elastisch und gepolstert.
  • Tiefe Socken, die kaum über den Schuh reichen, sehen toll aus. Wer jedoch im Wald oder auf Feldwegen unterwegs ist, ist schlecht vor kleinsten Steinchen oder Dreck in den Socken geschützt.
  • Kompressionssocken sorgen dafür, dass der Fuss nicht anschwillt. Wer längere Läufe unternimmt und häufig Blasen hat, sollte es mal damit versuchen.
  • Socken aus wasserabweisendem Material (Goretex) können verhindern, dass Feuchtigkeit von aussen an die Füsse gelangt. Sie verhindern jedoch auch das Abtransportieren von Schweiss. Also sind sie eher nicht ideal.
  • Falls Sie Joggingschuhe lieber eine halbe oder eine ganze Schuhgrösse grösser kaufen als normale Schuhe, gilt dies für Socken nicht. Halten Sie sich an ihre normale Schuhgrösse.
  • Falls eine Schuhmarke eine bestimmte Socke empfiehlt: Daran müssen Sie sich nicht halten. Die Socke muss an Ihre Füsse passen.

Redaktion: Brigitte Wenger