Wenn Höhe zur Hölle wird

Wen Höhenangst oder auch Höhenschwindel plagt, dem kann jedes Bergerlebnis, sei es auf der Hängebrücke, im Sessellift oder auf dem Berggrat zur Qual werden. Jeder Fünfte ist von einer deutlichen Höhenangst betroffen.

Doch beide Phänomene sind kein unabwendbares Schicksal. Sie lassen sich behandeln. Tipps gegen Höhenangst in der akuten Situation und zur langfristigen Besserung.

Höhenangst: Nicht in die Ferne schauen

So können Sie einen Anfall von Höhenangst bekämpfen:
- Setzen oder legen Sie sich hin.
- Richten Sie den Blick zur Wand. Schauen Sie nicht nach unten oder in die Ferne.

So reagieren Sie, wenn jemand einen Anfall von Höhenangst bekommt:
- Üben Sie keinen Zwang aus.
- Diskutieren Sie die vorhandenen Möglichkeiten vernünftig.
- Geben Sie möglichst klare Anweisungen, denn in einer Paniksituation ist die Wahrnehmung eingeschränkt.

Infos und Anlaufstellen

- Reneau Peurifoy: «Angst, Panik und Phobien. Ein Selbsthilfe-Programm», Verlag Hans Huber, Bern, Fr. 34.80
- Kontakt zu Selbsthilfegruppen zum Thema Angst: Stiftung Kosch, Tel. 0848 810 814
- Angst- und Panikhilfe Schweiz, Tel. 0848 801 109, www.aphs.ch

 

Moderation: Joelle Beeler, Redaktion: Christine Schulthess