Wenn Stress die Partnerschaft belastet

Stress gilt als einer der stärksten Vorhersagefaktoren für einen ungünstigen Partnerschaftsverlauf und für ein erhöhtes Scheidungsrisiko. Stress unterhöhlt Beziehungen unbemerkt und schleichend.

Wer gestresst ist, bekommt einen «Röhrenblick» und hat oft keine Zeit und keine Energie mehr für den Partner.
Bildlegende: Wer gestresst ist, bekommt einen «Röhrenblick» und hat oft keine Zeit und keine Energie mehr für den Partner. colourbox

Die Partner realisieren oft lange nicht, wie der Alltagsstress sich zwischen sie stellt und zu einer immer grösseren Entfremdung führt. Unter Stress verschlechtert sich die Kommunikation. Sorgen und Nöte, aber auch Freuden, kommen gar nicht zur Sprache.

Konflikte werden nicht angesprochen, weil der Gestresste von seinem Umfeld geschont und möglichst wenig belastet wird. Gespräche entgleisen leichter und schneller und eskalieren. Und oft kommt es zu Rückzug und Vermeidung, man geht sich aus dem Weg.

Hinz kommt, dass Stress humorlos, unnachsichtig und intolerant macht, pures Gift für die Beziehung! Wie kann man die Partnerschaft auch in Stresssituationen schützen? Und wie reagiert man als Partner des Gestressten auf schwierige Situationen? Tipps vom SRF-Ratgeberpsychologen Daniel Regli.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Christine Schulthess