Wie deuten wir die Sprache der Tiere?

Die Katze schnurrt beim Streicheln, ein Hund wedelt kräftig mit dem Schwanz, wenn er sein Herrchen sieht: Der Mensch versucht schon seit jeher, die Sprache der Tiere zu deuten. Nicht überall liegt er richtig.

Büsi leckt sich.
Bildlegende: Wenn die Katze schnurrt, muss das nicht unbedingt positiv sein. Colourbox

Um die Sprache des Tiers zu deuten, ist es wichtig, das der Tierbesitzer nicht nur auf einzelne Signale achten sollte, sondern die ganze Körperhaltung von Tieren. Hunde haben zum Beispiel 20 Arten zu wedeln!

  • Neuere Forschungen zeigen, dass Katzen schnurren um ihre Muskulatur- und Knochenstruktur zu erhalten. Weil Katzen über 20 Stunden täglich herumliegen, erzeugt das Schnurren eine tiefe Frequenz, der den Körper zum Stoffwechsel in der Muskulatur anregt.
  • Die Katze schwänzelt, wenn sie in einen Konflikt ist. Wenn wir sie zum Beispiel streicheln und sie es nicht mehr mag, dann zuckt sie mit der Schwanzspitze und das Verhalten kann plötzlich kippen
  • Ein häufiger Fehler ist, dass Vogelbesitzer einen klaren Hilferuf ihrer Schützlinge nicht richtig lesen können. Ein kranker Wellensittich oder Papagei plustert nämlich sein Gefieder auf um uns zu signalisieren, dass er Hilfe braucht. Das wissen viele Vogelbesitzer nicht.

Moderation: Adi Küpfer, Redaktion: Rouven Born