Wie stelle ich mein Velo richtig ein?

Fit und Gesund

Velofahren muss bequem sein, sonst fährt man weder weit noch gerne. Sattelhöhe, Lenkerposition und Pedale beeinflussen die Körperposition und die Kraftübertragung. Rückenweh, Knieschmerzen oder belastete Handgelenke können häufig verhindert werden.

Mann steht mit dem Fahrrad vor einem Gebäude.
Bildlegende: Woran erkennt man, dass seine Sattelhöhe zu tief ist? colourbox.com

Für jeden Menschen gibt es die richtige Sitzposition auf dem Velo. Findet man diese mit untenstehenden Tipps nicht selber, dann kann eine Fachperson weiterhelfen.

  • Für die Einstellung der Sattelhöhe gibt es einige Faustregeln: 1. Wenn man neben dem Fahrrad steht, sollte der Sattel ungefähr auf Hüftknochen- oder Gurthöhe sein. 2. Wenn man auf dem Sattel sitzt und der Absatz auf dem Pedal unten liegt, dann sollte das Bein durchgestreckt sein. 3. Wenn der Sattel richtig eingestellt ist, kann man am Rotlicht nicht mehr gut abstehen.
  • Der Sattel ist nicht nur in der Höhe, sondern auch nach vorne und hinten verstellbar: Hier kommt es auf das Verhältnis zwischen Ober- und Unterschenkellänge an. Wer lange Oberschenkel hat, schiebt den Sattel eher nach hinten. Dies ist jedoch nur für fortgeschrittene, sportliche Fahrer und längere Touren notwendig. Die Position des Sattels ist waagerecht.
  • Die Position und Höhe des Lenkers kommt natürlich auf die Art des Velos an. Allgemein kann man aber sagen: Ist der Lenker zu tief, schmerzen die Hände oder sie schlafen ein. Ausserdem kann es für einen schwachen Rücken schmerzhaft werden. Der Lenker ist im Normalfall etwa zwei bis sieben Zentimeter höher als der Sattel. Um diese Höhe zu verstellen, muss man vermutlich zum Velomechaniker. Allenfalls können auch breite Komfortgriffe weiterhelfen.
  • Der Fussballen liegt auf dem Pedal: Rutscht das Pedal nach hinten, ist der Sattel vermutlich zu tief. Allenfalls können auch grossflächige, griffige Pedale weiterhelfen.

Redaktion: Brigitte Wenger