Claudio Magris: Utopien eines Pessimisten

Claudio Magris wirft einen pessimistischen Blick auf sein Heimatland Italien: Er sieht Zivilisationsverfalls und eine grassierende «Pop-Politik» - auch jenseits der Landesgrenzen. Sein Mittel dagegen: Hartnäckig verfolgte Gegenentwürfe.

Der vielfach ausgezeichnete Essayist, Germanist, Kulturhistoriker und Romancier Claudio Magris stammt aus der Stadt Triest. Im Gespräch mit Hans Ulrich Probst entwickelt der Autor seine Sicht auf die Kulturwirtschaft. «Wir brauchen Utopien» ist sein Credo.

Autor/in: Hans Ulrich Probst