Der Meisterdenker der schottischen Aufklärung

Der Philosoph David Hume gehört zu den Meisterdenkern der schottischen Aufklärung. Mit seinen Werken hat der religionskritische Schotte wesentlichen Einfluss auf Immanuel Kant und andere wichtige Denker des 18. Jahrhunderts ausgeübt. Am 7. Mai wäre David Hume 300 Jahre alt geworden.

David Hume, Porträt von Allan Ramsay, 1766.
Bildlegende: David Hume, Porträt von Allan Ramsay, 1766.

Zu seinen Lebzeiten wurde Hume von katholischer und protestantischer Seite wegen seines radikalen Agnostizismus heftig attackiert. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert war der schottische Empirist dennoch eine europaweit bewunderte und akklamierte Persönlichkeit.

Zu seinen Fans gehörten Diderot und Voltaire ebenso wie der schottische Nationalökonom Adam Smith und der französische Staatstheoretiker Montesquieu.

Zu seinem 300. Geburtstag hat der Verlag C.H. Beck eine monumentale Biographie des Philosophen vorgelegt. Geschrieben hat sie der in Graz lehrende Philosph Gerhard Streminger, einer der besten Hume-Kenner des deutschen Sprachraums.

Literatur zu David Hume:

Gerhard Streminger: «David Hume - Der Philosoph und sein Zeitalter», C.H. Beck, 797 Seiten

Frank Brosow: «Hume», Eine Einführung, Reclam, 136 Seiten

Franz Zauner: «Erkenntnis - Freiheit - Religion - David Humes Religionskritik», LIT, 232 Seiten

Heiner F. Klemme: «David Hume zur Einführung», Junius, 192 Seiten

David Hume: «Ein Traktat über die menschliche Natur», Buch 1 - 3, vollständige Ausgabe, hrsg. Von Wolfgang Sohst, Xenomoi-Verlag, 620 Seiten

David Hume: «Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand», Reclam, 216 Seiten

David Hume: «Eine Untersuchung über die Prinzipien der Moral», Reclam, 303 Seiten

David Hume: «Dialog über natürliche Religion», Reclam, 120 Seiten     

David Hume: «Über Moral» Suhrkamp, 374 Seiten

David Hume: «Über den Freitod und andere Essays», dtv, 96 Seiten                                               

Autor/in: Günter Kaindlstorfer