Der Reiz doppeldeutiger Bilder

Wolken oder Felsen, in denen sich Gesichter verstecken, Landschaften, die auch als Körper lesbar sind - solche und andere doppeldeutige Bilder sind das Thema der fesselnden Ausstellung «Une image peut en cacher une autre» im Pariser Grand Palais.

Die Ausstellung zeigt 250 Beispiele für das Spiel mit der Doppeldeutigkeit von Bildern. Dabei handelt es sich nicht nur um Gemälde und Skulpturen, auch in Zeichnungen, Grafiken, Fotografien und Filmen lässt sich das Phänomen zeigen.

Dalí nimmt einen besonderen Platz ein, um sein Werk versammeln sich Kunstwerke der verschiedensten Epochen und Kulturkreise, von Arcimboldo über Max Ernst bis zu Eschers seltsamen Perspektiven.

Die Ausstellung rückt auch neuere Fragestellungen der Kunstwissenschaft ins Zentrum. Ein Gespräch mit den Ausstellungsmachern Dario Gamboni und Jean-Hubert Martin.

Autor/in: Barbara Basting