Die streitbaren Visionen des Ray Kurzweil

Der 62-jährige Ray Kurzweil gilt als führender Experte im Bereich der künstlichen Intelligenz. Er lebt von seinen vermeintlichen Fähigkeiten, die Zukunft prognostizieren zu können.

Während Kurzweil in den USA mit seinen Büchern und Visionen zum Medienstar avanciert, macht sich bei uns Skepsis breit.

Das Jahr 2024 ist für Kurzweil ein Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte. Computer werden dann die Leistungen des menschlichen Gehirns übertreffen und eine Form von Bewusstsein entwickeln. Mensch und Maschine würden so zumindest gleichwertig.

In Europa stossen Kurzweils Ideen nicht nur auf Begeisterung. Persönlichkeiten wie der Hirnforscher Wolf Singer oder der Neuropsychologe Lutz Jäncke bezeichnen Kurzweil sogar als weltfremd. Eine Kontroverse.

Autor/in: Christian Heuss