Gipfel der Groteske - Jachym Topols «Teufelswerkstatt»

Die gigantischen Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts, der Holocaust und der Gulag, werden unwiederbringlich Geschichte. Der Kreis der letzten Zeitzeugen wird kleiner und kleiner. Jetzt schlägt die Stunde der Fiktion.

Diese hält künftig die Erinnerung an die Opfer wach. Der tschechische Autor Jachym Topol riskierte einiges mit seinem Roman «Die Teufelswerkstatt». Er schrieb eine Groteske. Darf, soll man das und vor allem: Ist das plausibel?