«Kfarwät Schpure»: die Walserin Anna Maria Bacher

«Pumattertitsch» wird im Gebiet Pomatt, dem italienischen Val Formazza, nur noch von wenigen gesprochen. Das «Titsch», so sagt man der Sprache im Tal nördlich von Domodossola, hat sich im Laufe der Jahrhunderte kaum verändert.

Auch für dialektsprechende Deutschschweizer ist es nur schwer verständlich - es verzaubert dafür umso mehr.

Anna Maria Bachers Gedichte sind melancholisch aber unsentimental, spröd und klar und erzählen vom Alltag im engen Tal. Martin Heule hat die Dichterin in ihrer Heimat besucht.

Redaktion: Martin Heule