«Kirchberger Idyllen» von Hermann Burger

Hermann Burger starb vor 20 Jahren. Er schied nach jahrelangen Depressionen aus dem Leben. Zurückgelassen hat er uns ein reiches literarisches Werk: Erzählungen, Romane, Essays und den Gedichtzyklus «Kirchberger Idyllen».

Diese Gedichte erschienen 1980 und handeln von einem Dichter, der in einem Pfarrhaus lebt. Nur eine kleine Mauer trennt ihn vom Friedhof, so dass Leben und Tod für ganz nahe beieinander liegen. Und so besingt, beklagt und bejubelt denn dieser Poet und «Pfarrhausverweser zugleich das und das der Friedhofmauer»: das ständige Werden und das unablässige Vergehen.

Hermann Burger, der Sprachvirtuose par excellence, hat es sich nicht nehmen lassen, seine «Kirchberger Idyllen» in der klassischen Form des Hexameters zu schreiben. Es liest Peter Kner.