Neue Romane aus der Kinderperspektive

Zum Auftakt der Solothurner Literaturtage präsentieren in «Reflexe» die Schweizer Autorinnen Monica Cantieni («Grünschnabel») und Alice Schmid («Dreizehn ist meine Zahl») ihre vor kurzem erschienenen Romane.

Beide sind aus der Perspektive eines Kindes geschrieben, beide gehen zurück in die 1950er- bis 1970er-Jahre des vorigen Jahrhunderts, beide sind sie weit entfernt von jeder verklärenden Idyllisierung dieses Lebensabschnitts.

Während Cantieni die Härten des Aufwachsens am  Beispiel eines Adoptivmädchens im urbanen Arbeiter- und Migrantenmilieu nachzeichnet, ist Alice Schmids Geschichte einer ungeliebten Nachzüglerin in der Enge des agrarisch-katholischen Napfgebiets verortet.

Im Gespräch geben die Verfasserinnen Einblick in die Entstehung ihrer Werke.

Autor/in: Hans Ulrich Probst