Niklas Luhmann: «Die Gesellschaft der Gesellschaft»

Niklas Luhmanns Theorie der Gesellschaft zählt zu den ganz grossen und viel diskutierten soziologischen Beschreibungen der Gegenwart. Welche Relevanz sein Werk heute hat, erläutert Luhmann-Schüler Dirk Baecker im Gespräch.

Klassiker der Sozialwissenschaften des 20. Jahrhunderts: Niklas Luhmann, 1994.
Bildlegende: Klassiker der Sozialwissenschaften des 20. Jahrhunderts: Niklas Luhmann, 1994. Keystone

Ab den 1970er-Jahren entwickelte und entfaltete Niklas Luhmann seine sogenannte Systemtheorie. Zu den Schlüsselwerken zählen «Soziale Systeme» oder «Liebe als Passion». Mit seinem Hauptwerk «Die Gesellschaft der Gesellschaft» brachte Luhmann diese Theorie zu einem Abschluss - kurz vor seinem Tod im Jahr 1998.

Barbara Basting spricht mit dem Soziologen Dirk Baecker über Niklas Luhmanns Werk und dessen Bedeutung. Dirk Baecker ist Professor für Kulturtheorie an der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen und einer der bekanntesten Luhmann-Schüler.

Buchhinweise:
Walter Reese-Schäfer: «Niklas Luhmann zur Einführung.» Junius, 2001.
Niklas Luhmann: «Short Cuts.» Zweitausendeins, 2002.
Niklas Luhmann: «Einführung in die Systemtheorie.» Carl-Auer-Systeme Verlag, 2009.

Autor/in: Barbara Basting