Retroflexe: Ist die Pro Helvetia noch zu retten?

Mit seinem plötzlichen Rücktritt sorgte der Pro Helvetia-Direktor Bernard Cathomas vor zehn Jahren nicht nur für einen eigentlichen Eklat, sein abrupter Abgang machte auch deutlich, dass die Kulturstiftung sich in endlose Reform-Diskussionen verstrickt hatte.

Aus heutiger Sicht, da die Pro Helvetia sich zu einer professionellen Kulturförder-Firma entwickelt und die Hirschhorn-Affäre überstanden hat und viele neue Aufgaben vom Bundesamt für Kultur übernehmen wird, wirken die damaligen Diskussionen merkwürdig verbissen.

Autor/in: Karin Salm