Tunesien zwischen Revolte und Demokratie

Seit Januar steht ein kleines Land in Nordafrika im Fokus der Weltöffentlichkeit. Die so genannte «Jasmin-Revolution» in Tunesien hat die arabische Welt verändert.

Demonstrantin mit der tunesischen Flagge.
Bildlegende: Demonstrantin mit der tunesischen Flagge. Reuters

Seit der Diktator Ben Ali das Land verliess, sind die Umwälzungen in Ägypten und Libyen und in anderen Ländern erst möglich geworden - und es wird weitergehen.

Das Originalmodell dieser Revolution ist nach wie vor Tunis; was dort gelingt oder scheitert, wird Massstäbe setzen für die Zukunft der Region.

Diese Revolution war kein Zufall. Sie wurde seit Jahren von Künstlern und Intellektuellen vorbereitet - und sie wird befeuert von einer Kunst der Revolution.

Autor/in: Werner Bloch