Viel Staat ums Kino - Filmschaffen in China

  • Donnerstag, 22. März 2012, 10:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 22. März 2012, 10:03 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 22. März 2012, 22:06 Uhr, DRS 2

Mehr denn je bemüht sich China, international als Filmland anerkannt zu werden: Nebst dem Shanghai-Festival hat die Regierung 2011 das Beijing Film Festival ins Leben gerufen. Damit soll auch in der Hauptstadt ein internationales A-Festival etabliert werden.

Szene aus «The Flowers Of War» von Zhang Yimou, Aushängeschild des chinesischen Kinos.
Bildlegende: Szene aus «The Flowers Of War» von Zhang Yimou, Aushängeschild des chinesischen Kinos.

International renommierte chinesische Regisseure werden mit Millionenbeträgen gefördert. So zum Beispiel Zhang Yimou: Ihm wurde 2008 die Regie der Olympia-Zeremonien übertragen, und er bannt immer wieder mit grossem Aufwand chinesische Historiendramen auf die Leinwand - zuletzt in Berlin «The Flowers Of War», in dem neben chinesischen Filmstars auch der Hollywood-Star Christian Bale mitspielt.

Filmschaffen ist in China Staatsangelegenheit: Wer Filmförderung bekommt, muss unter ständiger Aufsicht der Zensurbehörden arbeiten.

Wie frei können diejenigen unabhängigen Filmschaffenden in China arbeiten, die ohne öffentliche Gelder auskommen müssen? Drei unabhängige chinesische Filmschaffende geben Auskunft.

Autor/in: Brigitte Häring