Was ist Dokumentarfotografie heute?

Der «digital turn» hat auch in der Fotografie tiefe Spuren hinterlassen. Wie reagieren Fotografen auf die Tatsache, dass mit Digicams und Internet mehr Bilder im Umlauf sind denn je? Antworten gibt eine Ausstellung im Fotomuseum Winterthur.

Selbstdarstellung im Netz: Detail aus «Showroom Girls, 2011».
Bildlegende: Selbstdarstellung im Netz: Detail aus «Showroom Girls, 2011». Willem Popelier

Es wird mehr fotografiert als je zuvor: Nicht nur von professionellen Fotografen, sondern von uns allen, jederzeit. Und die sozialen Medien bringen diese Bilder rasend schnell in Umlauf. Das bedeutet aber auch: Es gibt mehr fotografische Dokumente denn je - und sie sind leichter zugänglich sind denn je.

Bedingungen der neuen Medienwelt

Fotografen und Künstler reagieren auf diesen Wandel, in dem sie vermehrt über ihre eigene Praxis nachdenken. Dabei entstehen Bilder, die oft zugleich auch Auseinandersetzungen mit den Bedingungen der neuen Medienwelt sind.

Das Fotomuseum Winterthur versucht nun mit der Ausstellung «Status - 24 Dokumente» eine Momentaufnahme innerhalb dieser rasanten Entwicklung. Barbara Basting spricht mit dem Kurator Thomas Seelig über neue Trends.

Autor/in: Barbara Basting