Sendungsporträt

Sie sind jeden Tag im Einsatz. Die rot-weissen Helikopter aber auch die Jets der Rega. Die fünfteilige «DOK»-Serie «Rega 1414 – Hilfe naht» begleitet Crews in Helikopter und Ambulanz-Jet im In- und Ausland. Ein Blick hinter die Kulissen.

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Rega Making of

2:04 min, vom 2.9.2016

Die Rettungshelikopter der Rega kennt in der Schweiz jedes Kind. Weit weniger bekannt ist, dass die Rettungsflugwacht auch weltweit täglich im Einsatz steht: 800 Mal ist im letzten Jahr einer der drei Rega-Jets ab Zürich gestartet, um Patienten in die Schweiz zurückzuholen.

Einsatzleiterin Gitti Kuhn im Rega Center in Zürich Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Einsatzleiterin Gitti Kuhn im Rega Center in Zürich SRF

Rega 10 im Einsatz

Die «DOK»-Serie «Rega 1414 – Hilfe naht» zeigt beide Bereiche: Sie spielt einerseits bei Rega 10 auf der Helikopter-Basis Wilderswil bei Interlaken. Dort stehen Pilot und Basisleiter Rick Maurer, Arzt Thomas von Wyl und Rettungssanitäter Marco Lei im Einsatz. Fünf Minuten nach Eingang des Notrufs muss der Rettungshelikopter – liebevoll «Romeo Tango» genannt – in der Luft sein. Und trotz des Tempos darf dem Dreierteam kein Fehler passieren, weder fliegerisch noch medizinisch, weder beim Windeneinsatz auf dem Gletscher, noch bei der Bergung eines schwer verletzten Töfffahrers. Dirigiert wird Rega 10 von Einsatzleiterin Gitti Kuhn im Rega Center in Zürich. Sie koordiniert alle Rega-Helikopter und sieht sich als viertes Crew-Mitglied, das aus der Ferne Hilfe bietet.

Der Ambulanz-Jet der Rega mit seiner Crew Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Ambulanz-Jet der Rega mit seiner Crew SRF

Unterwegs mit dem Ambulanz-Jet

«Rega 1414 – Hilfe naht» begleitet aber auch eine Crew in einem der Rega-Ambulanz-Jets. Im Fokus stehen Jet-Pilot Philipp Simmen und Flight Nurse Yvonne Horisberger. Nach 12 Jahren bei der Rega steht Simmen vor seiner Beförderung zum Captain. Intensiv-Pflegefachfrau Yvonne Horisberger ist im Jahr etwa 70 Tage für die Rega in der Luft. Im Jet kümmert sie sich nicht nur um die Patienten. Sie ist während der Einsätze auch für Transfers oder Verpflegung zuständig – eine Allrounderin.

Millionen von Gönnern

Die Rega wird von mehr als drei Millionen Gönnerinnen und Gönnern unterstützt. Sie wissen, dass sie damit auch selber im Ernstfall auf rasche Hilfe zählen können. Im letzten Jahr hat die Rega über 11‘000 Helikopter- und mehr als 800 Jet-Einsätze geflogen.

Die millionenschwere Institution investiert in ihre Zukunft: In Italien läuft ein Beschaffungsprojekt für drei neue Helikopter. Und auch die Ambulanz-Jets werden ersetzt. Verantwortlich für dieses Projekt ist Pilot Philipp Simmen. «Rega 1414 – Hilfe naht» reist mit ihm zu Bombardier in Kanada, wo zurzeit drei neue Rega-Flugzeuge gebaut werden – massgeschneidert auf die Bedürfnisse der Schweizer Rettungsorganisation