Auf Weihnachtsessen folgt Bäuchemessen

  • Samstag, 26. November 2011, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 26. November 2011, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 26. November 2011, 17:15 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 27. November 2011, 17:15 Uhr, DRS Musikwelle

Beiträge

  • Dank des Weihnachtsmarktes gibt es für die Basler Hoteliers keine «Dezemberbaisse» mehr.

    Basler Weihnachtsmarkt als Tourismusmotor

    Ohne den Weihnachtsmarkt hätte Basel im Monat Dezember mit einer Tourismusflaute zu kämpfen. Der Weihnachtsmarkt generiert unterdessen aber rund 80'000 Hotelübernachtungen.  

    Der Basler Weihnachtsmarkt findet heuer zum 33. Mal statt. Die Verantwortlichen hoffen, dass sie heuer erstmals mehr als 1 Million Besucherinnen und Besucher anlocken können.

    20 Millionen Franken Umsatz

    Der Weihnachtsmarkt ist für Basel zu einem Wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Dies belegt eine Studie: Alleine am Markt wird ein Umsatz von 20 Millionen Franken erzielt. Dazu kommen nochmal 25 Millionen Franken Umsatz im übrigen Basler Gewerbe und in der Gastronomie.

    Gaudenz Wacker

  • St. Galler Weihnachtsmarkt unter den Erwartungen

    St. Gallen hatte grosse Erwartungen an den Weihnachtsmarkt. Das Ziel: Rund 300'000 Menschen sollen in der Adventszeit in die Ostschweiz reisen. In der Realität sind es jetzt 30'000 bis 50'000.

    Der St. Galler Weihnachtsmarkt wurde im Dezember 2005 zum 1. Mal durchgeführt - mit viel Elan und kühnen Plänen: Die Initianten nannten St. Gallen in einem Atemzug mit den Weihnachtsmärkten von Nürnberg und Salzburg.

    Viel lieber auf dem Klosterplatz

    Unterdessen ist St. Gallen auf dem Boden der Realität gelandet. Der Standort des Marktes in der St. Galler Altstadt sei leider nicht ideal, heisst es heute als Begründung für die tiefen Besucherzahlen.

    Silvio Liechti

  • Auf Weihnachtsessen folgt Bäuchemessen

    Es schockierte die Nation: 53 Prozent aller Schweizer sind zu dick, besagt eine Studie. Nun widerlegt die Uni Zürich diese Studie bereits. Denn: Bauchumfangmessen ist schwieriger als man denkt.

    Die erwähnte Studie stützte sich auf Messungen von Bauchumfängen. Die Uni Zürich hält dies für unwissenschaftlich. Mit ein Grund für dieses Verdikt ist, dass es sehr schwierig sein kann, den Bauchumfang zu messen.

    Selbsttest mit grosser Spannweite

    Wo genau soll das Messband angesetzt werden? Soll man bei der Messung einatmen, ausatmen, die Luft anhalten...? Viele Faktoren spielen bei der Messung eine Rolle. Selbst eigens dafür geschulte Ärzte stossen bei der Messung von Bauchumfängen an ihre Grenzen.

    Michael Hiller

  • Die Kirchgemeinde Walchwil ZG betet um Regen

    Alle reden von Trockenheit: Rheinschiffe werden nicht mehr voll beladen, Fische erreichen ihre Laichplätze nicht, Flusskraftwerke stehen still Ein ganz besonderes Problem hat aber Walchwil ZG.

    Die Kirchgemeinde Walchwil hat den Turm der Kirche revonieren lassen. Bei der Renovation ging es unter anderem darum, die defekten Wasserrinnen zu reparieren. Da es seit Fertigwerden der Renovation nie geregnet hat, konnten die neuen Regenrinnen noch nie getestet werden.

    Baugerüst steht immer noch

    Selbst Wochen nach der Renovation steht das Baugerüst am Kirchturm immer noch. Sollte sich nämlich beim ersten Regenfall zeigen, dass die neue Regenrinne nicht dicht ist - und das Baugerüst wäre bereits abgebaut - so würde das sehr teuer für die Kirchgemeinde.

    Stefan Eiholzer

  • Die Fremden I: Die Aargauer und die Deutschen

    Zwischen Schweizern und Deutschen kann es Missverständnisse geben. Das ist bekannt. Nun haben sich Badische Beamte und Aargauische Verwaltungsangestellte zum Workshop getroffen.

    Der Rhein zwischen dem Aargau und Deutschland ist nicht nur ein Fluss - er ist auch nicht «nur» eine Landesgrenze - er ist eine EU-Aussengrenze und eine Kulturgrenze. Dies führt manchmal zu Missverständnissen, wenn Deutsche und Schweizer Behörden zusammenarbeiten.

    Übungen in der Gruppe

    Im Workshop in Rheinfelden CH lernten die Teilnehmenden die Unterschiede zwischen den Schweizern und den Deutschen kennen. So sind den Schweizern die Deutschen manchmal zu forsch. Dafür werden die Schweizer den Deutschen manchmal zu schnell zu persönlich.

    Alex Moser

  • Die Fremden II: Die Walliser und die Portugiesen

    In Täsch leben heute mehr Ausländer als Einheimische. Der Grund: In Zermatt arbeiten in den Hotels mehr als 3'000 Ausländer. Oft leben sie in ihren eigenen Gemeinschaften. Integration tut Not.

    Der Grossteil der ausländischen Angestellten lebt nicht im teuren Kurort, sondern in den Dörfern vor Zermatt, in Täsch und in Randa. In Randa zum Beispiel gehen zur Zeit 15 Kinder in den Kindergarten. Nur eines von ihnen spricht Deutsch. Die Gemeinden des inneren Mattertales wollen diese Ausländer nun besser in ihr Dorfleben integrieren.

    Sie haben darum eine Integrationsstelle aufgebaut. Diese bietet zur Zeit vor allem Sprachkurse an. Dann, so Claudius Imboden, Gemeinderat von Täsch, könne man wenigstens miteinander reden. «Es sind die Ausländer, die Deutsch lernen müssen und nicht wir Portugisisch», sagt Imboden.

    Reinhard Eyer

Moderation: Karin Kobler, Redaktion: Roman Portmann