Barocke Orgelpfeifen auf privaten Estrichen?

  • Samstag, 22. Oktober 2011, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 22. Oktober 2011, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 23. Oktober 2011, 17:15 Uhr, DRS Musikwelle

Beiträge

  • Das Problem der menschlichen Verdauung im Zug

    Michael Hiller

  • Vorreiter und Bremser des Öffentlichkeitsprinzips

    Das Parlament des Kantons Graubünden hat sich gegen das sogenannte Öffentlichkeitsprinzip ausgesprochen. Der Kanton Bern hingegen macht seit bald 17 Jahren gute Erfahrungen damit.

    Das Öffentlichkeitsprinzip besagt, dass alle Dokumente in einer Verwaltung grundsätzlich öffentlich sind, also für jedermann einsehbar. Der Bund und 12 Kantone kennen dieses Prinzip bereits. Als erster Kanton hat der Kanton Bern 1995 das Öffentlichkeitsprinzip eingeführt.

    Zuviel Arbeit für die Verwaltung?

    In Graubünden befürchtet man, dass die vielen Anfragen aus der Öffentlichkeit die Verwaltung zu sehr belasten würden. Eine - aus Berner Sicht - unbegründete Angst: Bisher hat sich jedenfalls noch keine Verwaltungsabteilung über zu viele Anfragen beklagt.

    Silvio Liechti und Toni Koller

  • Barocke Orgelpfeifen auf privaten Estrichen?

    In der Jesuitenkirche Solothurn wird die Orgel aus dem Jahr 1794 restauriert. Es fehlen aber einige Originalpfeifen. Man vermutet, dass sich diese in Privathaushalten befinden.

    Die Orgel wurde 1794 von Franz-Joseph Otter erbaut. Es ist die einzige Otter-Orgel, die es noch gibt. Die Orgel hat über 1'000 Pfeifen.

    Bei der letzten Restauration in den 1950er-Jahren wurde vieles an der Orgel nicht nur restauriert, sondern auch modernisiert. Unter anderem wurden 54 Orgelpfeifen ersetzt - und die originalen Pfeifen verschenkt.

    Orgel soll wieder tönen wie 1794

    «Wir vermuten, dass sich diese Pfeifen in Privatbesitz befinden», sagt der Restaurator Wolfgang Rehn. Sein Ziel ist es, dass die Orgel nach der Restauration möglichst wieder so klingt, wie sie im Original geklungen hat.

    Alex Moser

  • Kinder, hört die schöne Rock- und Pop-Musik!

    In Basel gibt es den «Rockförderverein der Region Basel RFV». Dieser möchte Schulkinder im Alter von 9 bis 13 Jahren für Rock- und Pop-Musik aus der Region begeistern.

    «Kinder mögen Rockmusik», sagt Chrigel Fisch vom RFV, «aber sie kennen oft nur die internationalen Topstars». Der Rockförderverein der Region Basel will nun die Kinder auch für regionale Bands begeistern.

    Dafür veranstaltet der RFV Konzerte für Kinder. Regional Diagonal war beim Konzert der Band Kalles Kaviar dabei. Das Motto des Konzertes: «Kalles Kaviar macht Schule». Während des Konzertes erfahren die Kinder zum Beispiel, wie sich die Musik zusammensetzt, oder welches Instrument in der Band welche Funktion hat. (porr)

    Martin Jordan

  • Die Bucher-Durrer-Dynastie auf dem Bürgenstock

    Eine Tellerwäscherkarriere: Aus dem Bauernsohn Franz Josef Bucher-Durrer wurde der bekannte Hotelpionier des Bürgenstocks. Seine Nachfahren trafen sich nun zum illustren Familientreffen.

    Das Treffen fand - natürlich - auf dem Bürgenstock statt. Dort, wo Franz Josef Bucher-Durrer mit seinem Schwager als Partner in den 1870er-Jahren die weltberühmte Hotelstadt begründete.

    Museum geplant

    Eingeladen hatte die Leitung des Bürgenstock Resorts. Diese baut die Hotelanlage zum modernen Luxusresort um. Von diesem Treffen erhofft sich die Leitung des Resorts, dass die Nachfahren einige ihrer Familienerinnerungsstücke der Öffentlichkeit zugänglich machen. Auf dem Bürgenstock soll nämlich auch ein Museum entstehen. (porr)

    Mirjam Breu

Moderation: Roger Steinemann, Redaktion: Roman Portmann