Das Magazin - Wer nichts wird, wird Wirt

Im Tessin trifft das abgedroschene Sprichwort ein wenig zu: Viele Menschen wollen wirten. Die Folge sind ständige Neueröffnungen, eine Beizendichte, wie in fast keinem anderen Kanton – aber auch Konkurs nach Konkurs. Wieso die Tessiner dennoch gerne auf Beizen machen? Antworten hier.

Bildlegende: Keystone (Montage SRF)

Ausserdem in der Sendung:

[00:03:07] Eringerkühe: Üsserschwiizer sollen sie vor dem Aussterben bewahren
Weil die edlen, tapferen Kühe aus dem Wallis vom Aussterben bedroht sein sollen, ist es Kuhfans aus der Üsserschwiiz erlaubt, sie zu züchten. Das sichert die Bestände. Kämpfen lassen dürfen sie diese Kühe aber dann nur in der Heimat, ennet Grimsel und Lötschberg.

[00:07:13] Kuh Elsa auf dem Filmset
Bettina Oberli («Die Herbstzeitlosen») dreht derzeit ihren neuen Film. «Wanda, mein Wunder» spielt auf einem ausladenden Anwesen. Das betagte Familienoberhaupt ist angewiesen auf eine polnische Pflegerin, die alles auf den Kopf stellt und schwanger wird. Mit auf dem Filmset ist eine Kuh, die speziell für ihre Auftritte geschult wurde.

[00:09:51] Das «Schandbad» von Weggis wird 100
Das Strandbad von Weggis am Vierwaldstättersee war kurz nach der Eröffnung 1919 bekannt im ganzen Land – es war das erste Strandbad schweizweit, in dem Männer und Frauen nicht abgetrennt badeten, sondern sich in gemeinsamen Bereichen im offenen See tummelten. Ein Skandal! Eine Ausstellung in Weggis lässt die Geschichte Revue passieren.

[00:12:26] Als die Eisenbahn über den Bodensee fuhr
Vor 150 Jahren wurde die Zugstrecke von Romanshorn nach Rorschach («Seelinie») eröffnet und von dort zum ersten Mal Eisenbahnwagen auf Schiffen von Lindau aus über den Bodensee transportiert. Dadurch wurden wichtige Verbindungen im Bodenseeraum über die Landesgrenzen hinaus geschaffen und der Verkehr entscheidend beschleunigt. Die Bodenseeregion feiert das Jubiläum mit verschiedenen Anlässen.

Autor/in: Reto Widmer