Der Shiitake aus dem Militärstollen

  • Samstag, 9. Februar 2013, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 9. Februar 2013, 12:03 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 9. Februar 2013, 17:15 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 10. Februar 2013, 17:20 Uhr, Radio SRF Musikwelle

Beiträge

  • Der Shiitake aus dem Militärstollen

    Aus der Zentralschweiz kommen die meisten einheimischen Zuchtpilze. Jüngster Züchter ist Alex Lussi aus dem Kanton Nidwalden. Im Militärstollen Ripshausen in Erstfeld will er Shiitake-Pilze züchten.

    Mit diesen exotischen Pilzen will Alex Lussi Geld verdienen. Er sei zuversichtlich, dass er gegenüber den ausländischen Produzenten konkurrenzfähig sei. Das feucht-warme Klima im Stollen sei ideal für die Pilzzucht und daher könne er seine Kosten tief halten. In der Schweiz werden jährlich rund 8000 Tonnen Zuchtpilze geerntet.

    Miriam Eisner

  • Zwischen den Liedzeilen von «Fraktionszwang»

    Die Berner Musikband «Fraktionszwang» ist nicht irgendeine Band. Sie ist die Band des Berner Stadtparlaments. Zusammengesetzt aus Parlamentariern von links bis rechts. Die erste CD ist da und es drängt sich dazu eine musikalische und inhaltliche Analyse auf.

    Die Band musiziert liebevoll dilletantisch über alle politischen Lager hinweg. Ist es die reine Freude am Musizieren, welche dieses Trüppchen auszeichnet oder wollen die Parlamentarier mit ihren Liedern tiefgründiges und politisches verbreiten? Eine nicht alltägliche Musikkritik aus Bern.

    Michael Sahli

  • Was sind die Pasta im Teller wert?

    Das erste «Pay what you want»-Restaurant der Deutschschweiz ist eröffnet. Im «da Ricky» in Rorschach (SG) bestimmt der Gast selbst, wie viel er für sein Essen bezahlt.

    Bei der Eröffnung hätten alle 20 Gäste angemessen bezahlt, sagt Inhaber Riccardo D'Agnano. Wie viel ist nun «angemessen»? Wird nicht doch geknausert, regelt die Gruppe am Esstisch den Preis, gibt es unverschämte Geizhälse oder geben die Gäste sogar mehr als ein Essen tatsächlich kosten würde? Der Test.

    Sascha Zürcher

  • Mit Anstand besser durch das Leben

    Alle Diplome verlieren an Strahlkraft, wenn sich ihr Halter als  Rüpel entpuppt. Wie Aylin (14) aus Basel treffend sagt: «S Läbe isch nit lustig, wenn alli kei Aastand hän.»

    In Workshops der Basler Jugendarbeit lernten Jugendliche, die meisten unter ihnen Ausländer, schwach gebildete, wenig begüterte, freiwillig Haltung und gute Umgangsformen. Nun haben sie damit möglicherweise vielen, vielleicht weniger Benachteiligten etwas voraus: Anstand.

    Ein Pilotprojekt aus Basel mit einer einfachen Aussage: Wer ein paar Anstandsregeln einhält, fühlt sich besser und geht leichtfüssiger durchs Leben.

    Gaudenz Wacker

Moderation: Vera Deragisch, Redaktion: Matthias Baumer