Im Test: Tierische Wahlmaskottchen

  • Samstag, 11. Juni 2011, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 11. Juni 2011, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 11. Juni 2011, 17:15 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 12. Juni 2011, 17:15 Uhr, DRS Musikwelle

Beiträge

  • Im Test: Tierische Wahlmaskottchen

    Pino Zünd macht sich für Regional-Diagonal im Walter Zoo Gossau auf die Suche nach tierischen Wahlmaskottchen. Der Ostschweizer Werbeprofi findet für jede Partei das passende Tierchen.

    Für die Grünen würde Pino Zünd die Maus oder den Maulwurf empfehlen: «Beide knabbern etwas an, wo die anderen nicht ran gehen», begründet der Präsident des Werbeclubs Ostschweiz seine Wahl.

    Im Affenhaus denkt Pino Zünd nicht zuletzt an die SVP: «Beide machen viel Lärm». Aber auch die anderen Parteien werden nicht verschont. Für die SP wäre die Taube ein gutes Maskottchen: «Sie fliegt nicht so hoch und tritt meist in Scharen auf», so der Werbeprofi. (porr)

    Sascha Zürcher

  • Basel: Affenhaus und Uni-Professur gespendet

    Basel ist die Stadt der Mäzene. Die meisten der noblen Geldgeber lieben die Diskretion. Anders  Mäzen Matthias Eckenstein. Er will sich in der Stadt Basel Denkmäler setzen.

    Vor 1 Jahr hat der 81-jährige Matthias Eckenstein die Eckenstein-Geigy-Stiftung gegründet. Diese stellte dem Zoo Basel einen 2-stelligen Millionenbetrag zur Verfügung für den Bau eines neuen Affenhauses. Nun schenkt sie dem Universitäts-Kinderspital beider Basel 15 Mio. Fr. für eine Professur für Kindermedikamente.

    «Das ist mein Ego-Trip, meinen Namen so hervorzuheben», gibt Eckenstein offen zu. Diese Aussage erinnert eher an die Amerikanische Charitykultur - nicht an Schweizer Bescheidenheit. Und tatsächlich: Matthias Eckenstein war früher geschäftlich viel in den USA. (porr)

    Beat Giger

  • Freiburg: Anleitung zur Ahnenforschung für jedermann

    Wer waren unsere Vorfahren? Was haben sie gearbeitet? Wie haben sie gelebt? Das sind Fragen, die die Ahnenforscher beschäftigen. Aber wo anfangen zu suchen? Jetzt gibt es ein Handbuch zur Ahnenforschung aus dem Kanton Freiburg.

    Der stellvertretende Archivar des Freiburger Staatsarchivs Leonardo Broillet hat ein Buch geschrieben, um den Ahnenforschern die Suche zu erleichtern. Er gibt in seinem Buch «Mes Aïeux!» Tipps, wo und wie man die Suche nach Ahnen am Besten angehen kann.

    Vielleicht schon bald auf Deutsch

    Das Buch ist erst auf Französisch erschienen und wurde von der «Société d'Histoire de Fribourg» veröffentlicht. Aber der Deutschfreiburger Geschichtsforschende Verein zeige sich interessiert an einer deutschsprachigen Ausgabe, sagt Leonardo Broillet.

    Toni Koller

  • Lugano: Nach Ufo-Kongress ist der Himmel voller Ufos

    Vor zwei Wochen fand in Lugano der internationale Ufologie-Kongress statt. Seither scheint der Himmel über Lugano voller Ufos zu sein. Am vergangenen Wochenende wurden gleich dutzende Ufosichtungen gemeldet.

    Mehrere Nachtschwärmer, ja sogar Polizepatrouillen wollen die fliegenden Untertassen am Nachthimmel gesehen haben. Zweifler mögen behaupten, das seien elektrostatische Entladungen gewesen. «Vielleicht ist es aber auch bloss ein erstes Anzeichen für das mediale Sommerloch», meint der DRS-Südschweizkorrespondent Hanspeter Gschwend. (porr)

    Hanspeter Gschwend

  • Solothurn: Wer klaut die heilige Zahl «11»?

    Die Basler lieben ihre Fasnacht, die St. Galler ihre Bratwurst und die Solothurner können nicht ohne ihre heilige Zahl «11» sein. Umso bizarrer, wenn ein Dieb ausgerechnet Hausnummern «11» stiehlt.

    Der Zahl 11 begegnet man in Solothurn immer und überall. In früheren Zeiten gab es zum Beispiel 11 Zünfte, 11 Stadttore, 11 Türme, 11 Bastionen oder 11 öffentliche Brunnen. Aber auch heute steht Solothurn immer noch ganz im Zeichen der Zahl 11: Es gibt beispielsweise 11 Museen, 11 Brunnen, 11 Kapellen, 11 Kirchen und sogar eine Uhr, die nur 11 Stunden anzeigt.

    Da geraten die Solothurnerinnen und Solothurner natürlich schon ins Grübeln, wenn einer ausgerechnet Hausnummern mit der Zahl «11» stiehlt - an der Berntorstrasse, an der Schmiedegasse, am Klosterplatz usw. «Es muss wohl ein Solothurner sein» vermuten die meisten Leute in der Altstadt, «oder aber sicher ein Solothurn-Fan». (porr)

    Marco Jaggi

Moderation: Karin Kobler, Redaktion: Roman Portmann