Steinhausens Wirtschaft duldet keinen «Sumpf»

  • Samstag, 21. Juli 2012, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 21. Juli 2012, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 21. Juli 2012, 17:15 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 22. Juli 2012, 17:20 Uhr, DRS Musikwelle

Beiträge

  • US-Präsident Barack Obama piesackt Basel

    Die Stadt Basel ist in einem Wahlkampfspot von US-Präsident Barack Obama zu sehen. Geehrt fühlt sich in Basel allerdings niemand: Denn die Ansicht der Stadt dient zur Illustration der Steueroase Schweiz.

    Der Werbestpot von Barack Obama dauert 32 Sekunden. Obama verunglimpft in diesem Spot seinen Konkurrenten Mitt Romney. Dieser verlagere Stellen und vernichte Jobs.

    Finanzplatz Basel?

    Gerade mal 2 Sekunden davon ist die Stadt Basel zu sehen. Darüber der Schriftzug: «He had millions in a Swiss bank account». Er, also Mitt Romney, habe Millionen auf einem Schweizer Bankkonto gehabt.

    Weshalb sich Obamas Komitee ausgerechnet Basel als Symbol für den Schweizer Finanzplatz ausgesucht hat, das weiss niemand. Die Basler Bankiers und der Basler Tourismusdirektor sind aber wenig erfreut, über den Auftritt Basels im Obama-Spot. (porr)

    Gaudenz Wacker

  • Ä, Ö, Ü neu auch auf dem Oensinger Friedhof

    Das Oensinger Friedhofsreglement duldete bis anhin keine Umlaute. Wer als «Müller» lebte, musste sich auf seinem Grabstein als «Mueller» verewigen lassen. Nun wurde das Reglement angepasst: «Müller» bleibt auch nach dem Tod «Müller».

    Das Oensinger Friedhofsreglement wurde wegen der Beschwerde einer Frau geändert. Sie, bzw. ihr verstorbener Mann, wären von der Umlauteregel betroffen gewesen.

    Namensänderung nach dem Tod?

    Der oberste Zivilstandsbeamte des Kantons Solothurn hat Verständnis für das Anliegen. Er heisst Naef, notabene mit «ae» geschrieben, und meint: «Aus rechtlicher Sicht war das alte Friedhofsreglement von Oensingen heikel».

    Alex Moser

  • Historisches Schnäppchen

    Die Zentralbibliothek Zürich hat an einer Auktion eine verschollen geglaubte Karte aus dem 17. Jahrhundert ersteigert. Sie zeigt den oberen Zürichsee und stammt vom berühmten Karthografen Hans Conrad Gyger. Die ZB spricht von einem «spektakulären Erwerb».

    9'000 Franken hat die Zentralbibliothek Zürich (ZB) für die Karte bezahlt. «Dass wir ein Unikat aus dem 17. Jahrhundert finden, einer Zeit, aus der es nicht viele Karten aus dem Kanton Zürich gibt, von einem berühmten Karthografen wie Gyger - das ist einzigartig», sagt Jost Schmid, Leiter Abteilung Karten und Panoramen bei der ZB.

    Hans Conrad Gyger ist berühmt für seine Karte des Kantons Zürich. Und für seine Technik, die seiner Zeit voraus war. «Die Reliefschattierungen, die genaue Vorstellung des Geländes und die Sicht von oben - all dies wurde erst 150 Jahre später wieder erreicht», sagt Schmid. (fren, porr)

    Michael Hiler

  • Steinhausens Wirtschaft duldet keinen «Sumpf»

    Korruption, Filz, Sumpf... Keine Firma möchte mit diesen Wörtern in Verbindung gebracht werden. Es erstaunt daher nicht, dass sich Firmen in Steinhausen ZG gegen die Adresse «Sumpfstrasse» zur Wehr setzten.

    Die Sumpfstrasse liegt in einem Industriequartier im Zugerischen Steinhausen. Einige dort ansässige Firmen hatten Mühe mit dieser Adresse. Sie wollten nicht im «Sumpf» geschäften. Das mache einen schlechten Eindruck.

    Die Gemeinde Steinhausen hat nachgegeben. Die Sumpfstrasse ist in Turmstrasse umbenannt worden. Das klinge viel besser für Firmen, die hoch hinaus wollen... (porr)

    Beat Vogt

  • Die Stammgäste-Lobby in Adelboden

    Im Ferienort Adelboden gibt es einen Verein, der die Interessen der Stammgäste vertritt. Denn obwohl diese mit «ihrem» Ferienort grundsätzlich zufrieden sind, stösst den Stammgästen manches auch sauer auf.

    Der Verein kümmert sich um jene Stammgäste, welche in Adelboden eine eigene Ferienwohnung haben. Der Präsident des Stammgäste-Vereins in Adelboden ist Jürg Sollberger.

    Die Hauptanliegen des Vereins sind z.B. die Verhinderung von zu hohen Strompreise für Zweitwohnungsbesitzer oder um Mitspracherechte in Gemeinde und Tourismusangelegenheiten. (porr)

    Toni Koller

Moderation: Karin Kobler, Redaktion: Roman Portmann