Unikum Appenzell Innerrhoden

  • Samstag, 30. April 2011, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 30. April 2011, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 30. April 2011, 17:15 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 1. Mai 2011, 17:15 Uhr, DRS Musikwelle

Beiträge

  • Bäriswiler Keramik

    Die kleine Berner Gemeinde Bäriswil wird 1150-jährig. Aus diesem Anlass lässt sie ein Buch über die Keramik-Herstellung im 18. Jahrhundert machen.

    Ein Archäologe wurde auf die Suche nach historischem Geschirr geschickt. Seine Funde erzählen Geschichten über die Hersteller und die Besitzer der Schüsseln, Tassen und Tintenfässer. Tintenfässer gehörten ausschliesslich den Männern. Frauen konnten nicht schreiben, ihnen wurde die Schulbildung in dieser Zeit vorenthalten.

    Brigitte Mader

  • Unikum Appenzell Innerrhoden

    Am 1. Mai findet in Appenzell Innerrhoden die Ständeratswahl an einer Landsgemeinde statt.

    In der Schweiz ist diese Wahl zweifach einzigartig: In keinem anderen Kanton wird ein halbes Jahr vor den eidgenössischen Wahlen gewählt und in keinem anderen Kanton passiert die Wahl öffentlich und per Handaufheben.

    Weshalb wählen die Innerrhoder ihren Ständerat an der Landsgemeinde? Weshalb schon so früh? Der Ostschweizer Korrespondent erklärt die Besonderheiten im Gespräch.

    Silvio Liechti

  • Ich habe genug

    Wer ein Inserat schaltet, sucht oder bietet in der Regel etwas an. Nicht so ein Sanitärinstallateur aus dem Kanton Solothurn. Er verbittet sich mittels Annonce weitere Aufträge.

    Ein ungewöhnlicher Weg, sich vor zu viel Arbeit zu schützen. Mit Aufträgen sei er bis Ende Jahr ausgelastet, in Zeiten von Fachkräftemangel und Arbeitsüberfluss auf dem Bau. Dem Sanitärinstallateur aus Selzach ist es lieber, seine Arbeiten gut und professionell zu erledigen. Mehr Arbeit will er nicht, weil er zu wenig geeignete Handwerker findet und weil sein Betrieb nicht wachsen soll.

    Remo Vitelli

  • Wie aus einem Legat Kulturförderung wird

    Im Kanton Zürich werden seit 1930 alle Bundesräte und Regierungspräsidenten und -präsidentinnen in Öl portraitiert. Ein Legat eines Privaten finanzierte die Bilder, doch nun ist das Geld aufgebraucht. Wie weiter ?

    Mit dem Portrait von Christoph Blocher, dem 49. Bild, waren die 100'000 Franken aufgebraucht. Zürich stellt die Ahnengalerie seiner hohen Politik aber nicht ein, noch wechselt es zu günstigeren Fotografien. Zürich nimmt das benötigte Geld nun aus der Kantonskasse. Unter der Bezeichnung «Kulturförderung» werden die Portrait-Maler nun staatlich besoldet.

    Hans-Peter Künzi

  • Kiss the bride in der Messe Basel

    Very British ist das Public Viewing, die Hochzeitsparty, zu welcher der Britische Honorarkonsul in Basel eingeladen hat. Ein Event fast nur für Briten, welche die Queen ehren und über Camilla lästern.

    Public Viewing bei Pudding und Meatpie, mit Drums und Pipes und würdevollem Singen, wenn God Save the Queen ertönt. Ein Fest zur Hochzeit von William und Kate, weil die Briten in Basel sonst wenig zu feiern haben, und ein Fest, an welchem sie sich köstlich über ihre eigene Monarchie amüsieren dürfen.

    Beat Giger

Moderation: Gaudenz Wacker, Redaktion: Matthias Baumer