Wettingen muss Fussgängerstreifen wegwischen

  • Samstag, 17. Dezember 2011, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 17. Dezember 2011, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 17. Dezember 2011, 17:15 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 18. Dezember 2011, 17:15 Uhr, DRS Musikwelle

Beiträge

  • Wettingen muss Fussgängerstreifen wegwischen

    Fussgängerstreifen in Tempo-30-Zonen sind illegal, argumentierte die Auto-Partei in Wettingen und reichte eine Beschwerde ein. Nun werden die Fussgängerstreifen entfernt. Mit welchen Folgen für Fussgänger und Autofahrer?

    Aargau-Korrespondent Alex Moser wagte den Selbstversuch mit Perspektivenwechsel: Als Autofahrer fällt es ihm schwer, die schwarz bekleideten Fussgänger in der Dunkelheit zu erkennen. Als dunkel bekleideter Fussgänger stört es ihn, dass ihm trotz strömendem Regen nicht immer sofort der Vortritt gewährt wird.

    Die vielen Unfälle auf Fussgängerstreifen in den letzten Tagen haben das Dilemma auf tragische Art deutlich gemacht. Es mangelt an gegenseitigem Verständnis zwischen Autofahrern und Fussgängern. (porr)

    Alex Moser

  • Emmetten NW ist nicht Andermatt UR

    Andermatt hat Samih Sawiris. Emmetten hat Hans Meyers. Dieser wollte in der Nidwaldner Seegemeinde ein Feriendorf für 53 Millionen Franken errichten. Das Stimmvolk erteilte diesem Projekt aber eine Absage. Was unterscheidet Emmetten von Andermatt?

    Der holländische Investor Hans Meyers wollte in Emmetten ein Feriendorf errichten mit 29 Ferienwohnungen und 220 Hotelzimmern. Das Stimmvolk lehnte aber die dafür notwendige Unzonung von Land ab.

    Einer der Gründe dürfte der Investor selbst sein: Während sich Samih Sawiris in Andermat gerne und oft unters Volk mischt, ist Hans Meyers den Emmettern nach wie vor unbekannt. Er hat sich im Dorf kaum je gezeigt - und deshalb auch das Vertrauen der Bevölkerung nicht gewinnen können. (porr)

    Beat Vogt

  • Die Tourismusbranche gehört den Jungen

    In der Ostschweiz schaffen es immer mehr junge Frauen an die Spitze von Tourismusverbänden. Jüngstes Beispiel ist Leonie Hämmerle, die neue Direktorin von Chur Tourismus. «Ich will Gas geben», sagt die 31-Jährige.

    Seit 2 Jahren arbeitet Leonie Hämmerle bereits bei Chur Tourismus. Nun wird die gebürtige Walliser also Direktorin - und schwärmt: «Chur hat eine wunderschöne Altstadt und einen unglaublichen Charme». Die Rolle als Tourismusdirektorin sitzt wie angegossen.

    Die Jungen in der Tourismusbranche sind perfekt ausgebildet. Sie kennen sich aus in den neuen Formen des Marketings, z.B. was Social Media anbelangt. Auch im Toggenburg und im Thurgau kamen so in den letzten Jahren junge Tourismusfachleute an die Spitze. (porr)

    Silvio Liechti

  • Der Kanton Aargau fordert Massnahmen gegen den nächtlichen Fluglärm.

    Bauboom trotz immer mehr Fluglärm

    Im Raum Zürich steigt die Zahl der Fluglärmgeplagten stetig an. Im vergangenen Jahr waren über 50'000 Menschen von Fluglärm stark belästigt. Trotzdem geht der Bauboom in den betroffenen Gemeinden ungebremst weiter.

    «Am Einfachsten wäre es, wenn wir in den belasteten Gebieten ein Bauverbot aussprechen würden», sagt der Zürcher Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker. Dieser Vorschlag ist aber unrealistisch.

    Die Gemeinden in den Flugschneisen wollen nicht auf wertvolles Bauland verzichten - und viele Menschen ziehen in die lärmgeplagten Gebiete, weil dort die Mieten tiefer sind als im Zentrum von Zürich. (porr)

    Michael Hiller

  • Die Fluggesellschaft Swiss übt Berndeutsch

    Die Internetseite der Swiss gibt es - nach Züridüütsch - neu auch in Berndeutsch. Bei einer Umfrage der Airline war dies der meistgewüschte Dialekt. Allerdings: Das Swiss-Berndeutsch hat vermutlich ein Zürcher geschrieben...

    «Die Swiss hat zwar richtigerweise festgestellt, dass es im Berndeutschen viele 'u' gibt», analysiert der Bernkorrespondent Toni Koller, «aber sie hat es ein Bisschen übertrieben damit». Das Wort «mobiui» schmerzt den Berner Oberländer in den Augen. «Eine mobile Bordkarte ist auch in Berndeutsch 'e mobili Bordcharte'», so Koller.

    Fazit: Die Swiss hat mit ihrer Berndeutschen Internetseite Heimatnähe bewiesen - das freut auch die Bernerinnen und Berner. Allerdings wäre die Swiss vielleicht gut beraten, die Berndeutsche Internetseite auch mal von einem Berner korrekturlesen zu lassen. (porr)

    Toni Koller

Moderation: Matthias Baumer, Redaktion: Roman Portmann