Alstom kauft Bereich Stromübertragung von Areva

Die Alstom will wieder Fuss fassen im Geschäft mit Stromnetzen. Die 850 Areva-Angestellten in Oberentfelden wechseln zu Alstom und werden alle weiter beschäftigt.

Weiter in der Sendung:

  • Die Solothurner Regierung will, dass das Volk über zwei Varianten von Tagesstrukturen an Schulen abstimmen kann.
  • Die Arbeitslosenquoten in den Kantonen Aargau und Solothurn sind im Mai gesunken.
  • In Klingnau ist ein Streit über einen neuen Fussballplatz entbrannt. Erinnerungen an den Fall Würenlos werden wach.
  • In Baden tanzen ab Mittwoch die Puppen, am Theater-Festival «Figura».

Beiträge

  • Areva-Mitarbeiter in Oberentfelden wechseln zu Alstom

    Der Alstom-Konzern kauft den ganzen Bereich Stromübertragung des französischen Konzerns Areva. Alstom nennt diesen neuen Bereich «Alstom Grid».

    Mit diesem Kauf will die Alstom wieder Fuss fassen im Geschäft mit Stromnetzen - in jenem Geschäft also, welches die Alstom 2004 wegen Geldnot an die Areva verkaufen musste. «Die 850 Mitarbeitenden in Oberentfelden werden weiter beschäftigt», versichert Andreas Koopmann, Länderchef der Alstom Schweiz.

    Roman Portmann

  • Wie viele Mittagstische braucht der Kanton Solothurn?

    Die Solothurner Regierung hat am Dienstag über «Familienfreundliche Tagesstrukturen in den Solothurner Gemeinden» diskutiert und dazu eine Initiative samt Gegenvorschlag verabschiedet. Beide sind grundsätzlich für Tagesstrukturen.

    Die Initiative setzt dabei jedoch vor allem auf die Eigenverantwortung der Gemeinden, der Gegenvorschlag verlangt klare Richtlinien und flächendeckende Strukturen.

    Im Kanton Solothurn, so rechnet das Departement für Bildung und Kultur, würden rund 7‘500 Schülerinnen und Schüler von Tagesstrukturen profitieren, dies entspricht rund einem Viertel der schulpflichtigen Kinder. Die jährlichen Kosten dafür werden auf 46 Millionen Franken geschätzt. Der Kanton würde zehn Prozent übernehmen, für den Rest müssten Gemeinden und Eltern aufkommen.

    Andrea Affolter

  • Figura-Theaterfestival – Baden lässt die Puppen tanzen

    Von Mittwoch bis Sonntag findet in Baden das 9. Figura-Theaterfestival statt. Schwerpunkt ist dieses Jahr die bekannte Puppenfigur Kasperli. Den gibt es in vielen Ländern und er kann durchaus auch etwas für Erwachsene sein.

    Seine Wurzeln habe er nämlich als wilde Figur in der Commedia dellarte, weit weg vom «schweizerischen, pädagogisch aufgewerteten Kasperli». Dies sagt der künstlerische Leiter des Figura-Festivals, Lothar Drack gegenüber dem Regionaljournal.

    Neben dem «erwachsenen» Kasperli ist für Lothar Drack der Auftritt der niederländischen Gruppe «Hotel Modern» der Höhepunkt des diesjährigen Programms. In «De Grote Oorlog» stellen sie auf der Bühne den ersten Weltkrieg nach. Am Sonntag wird dann noch ein Nachwuchskünstler mit dem kantonalen Preis «Grünschnabel» ausgezeichnet.

    Barbara Meyer

Moderation: Roman Portmann, Redaktion: Remo Vitelli