Das Stapferhaus sucht ein neues Zuhause

Das Lenzburger Stapferhaus will umziehen. Am liebsten in den Lenzburger Schlossberg.

Weiter in der Sendung:

  • Mümliswil will keine Windturbinen
  • Freitagsgast: Der Aargauer Bildungsdirektor Alex Hürzeler

 

Beiträge

  • Grosse Visionen für neues Stapferhaus

    Die Kultureinrichtung Stapferhaus auf Schloss Lenzburg AG sucht zum 50-Jahr-Jubiläum einen Standort für ein «Haus der Gegenwart». Mögliche Standorte sind Aarau, Lenzburg und Wettingen, wie eine Machbarkeitsstudie zeigt.

    Ein in Europa einzigartiges Haus der Gegenwart solle an einem neuen Standort die Tradition des Stapferhauses fortführen und dem Diskurs mit Gegenwartsfragen ein dauerhaftes Zuhause bieten, hiess es am Freitag an einer Medienkonferenz.

    Zur Diskussion stehen in Aarau die Standorte Torfeld Nord (Zeughaus) sowie das Torfeld Süd (Aeschbachhalle). In der Auswahl sind in Lenzburg das Hero-Areal beim Bahnhof sowie ein Neubau am Fusse des Schlossbergs.

    Barbara Meyer

  • Windparks im Thal: Kommission lehnt Bescherde von Mümliswil ab

    Die Justizkommission des Solothurner Kantonsrates empfiehlt, die Beschwerde der Gemeinde Mümliswil-Ramiswil gegen einen geplanten Windpark abzulehnen. Der Richtplan sei schliesslich erst ein grobes Planungsinstrument und die Gemeinde könne bei einem konkreten Projekt immer noch Nein sagen.

    Entscheiden wird der Kantonsrat in der Session vom 22. Juni.

  • Kanton Aargau soll FHNW Campus Windisch kaufen, nicht mieten

    Der Kanton Aargau soll den neuen Campus der FHNW in Brugg-Windisch kaufen, und sich nicht einmieten. Dieser Meinung ist die grossrätliche Kommission für Aufgabenplanung und Finanzen «KAPF».

    Ein Kauf käme längerfristig günstiger, ausserdem könne sich der Kanton das notwenige Geld, dank sehr gutem Ruf, günstig beschaffen. Der Campus soll knapp 190 Millionen Franken kosten. Der grosse Rat wird am 29. Juni noch über dieses Geschäft beraten.

    Christian Salzmann

  • Antworten auf die grossen Aargauer Bildungsfragen

    Ein Jahr nach dem wuchtigen Volks-Nein zur Schulreform «Bildungskleeblatt» hat der Aargauer Bildungsdirektor Alex Hürzeler seinen neuen Reform-Anlauf vorgestellt. Im Gespräch mit Schweizer Radio DRS zeigt sich der SVP-Regierungsrat zuversichtlich, dass diese Reform politischen Rückhalt findet.

    Die Aargauer Schule soll zwar weitgehend an den Bildungsartikel des Bundes angepasst werden, die Reform ist aber weniger umfassend als das «Bildungskleeblatt».

    Die Primarschule soll auf sechs Jahre verlängert und die Oberstufe auf drei Jahre verkürzt werden. Kindergärten, Primar-, Real- und Sekundarschulen mit erheblicher sozialer Belastung sollen zudem Zusatzlektionen erhalten.

    Alex Moser

  • Grosse Musiker im kleinen Dorf

    Am Freitag startet im Fricktaler Dorf Olsberg zum 5. Mal das Musikfestival «Solsberg». Die in Olsberg wohnhafte Cellistin Sol Gabetta lädt dazu Musikerinnen und Musiker aus aller Welt ein.

    Geboten wird ein bunter Mix aus klassischer Musik auf höchstem Niveau, besucht von vielen auswärtigen Gästen, aber auch Einheimischen.

    Andrea Affolter

Moderation: Christian Salzmann, Redaktion: Maurice Velati