Der Aargau organisiert den Strafvollzug neu

Der Aargauer Regierungsrat zieht weitere Konsequenzen aus dem Tötungsdelikt an der 16-jährigen Lucie im März 2009. Er reorganisiert den Straf- und Massnahmenvollzug. Zusätzliches Personal wird eingestellt und die Bewährungshilfe wird in die Verwaltung eingegliedert.

Weitere Themen:

  • Der Campus Windisch für die Fachhochschule Nordwestschweiz wird gekauft, statt gemietet.
  • Das Aargauer Chemieunternehmen Dottikon ES hat sich trotz eines Umsatzeinbruchs im vergangenen Geschäftsjahr in den schwarzen Zahlen halten können.

Beiträge

  • Aargauer Regierung reagiert auf Mordfall Lucie

    Der Aargauer Regierungsrat zieht Konsequenzen aus dem Tötungsdelikt an der 16-jährigen Lucie im März 2009. Er reorganisiert den Straf- und Massnahmenvollzug. Zusätzliches Personal wird eingestellt und die Bewährungshilfe in die Verwaltung eingegliedert.

    Damit werde die Zusammenarbeit unter den Vollzugsdiensten gestärkt, sagte Regierungsrat Urs Hofmann.

    Die Informationswege verkürzten sich. Das neu geschaffene Amt soll bis Ende 2011 seine Arbeit aufgenommen haben. Dazu wird auch eine Gruppe Sonderdienste für besonders anspruchsvolle Fälle gehören. Der Regierungsrat bewilligte insgesamt 17 neue Stellen.

    Maurice Velati

  • Dottikon ES trotz Umsatzeinbruch mit Gewinn

    Das Aargauer Chemieunternehmen Dottikon ES hat sich trotz eines Umsatzeinbruchs im vergangenen Geschäftsjahr 2009/10 in den schwarzen Zahlen halten können. Der Reingewinn beträgt 12,6 Millionen Franken.

    Fast gänzlich zum Erliegen kam für Dottikon ES das Geschäft mit Industriechemie, wo der Umsatz um 84 Prozent einbrach. Dazu trug die Elimination ausgelaufener Produktlinien wesentlich bei, wie es von der Firma hiess.

  • Aargauer Parlament soll Kauf von Fachhochschulcampus bewilligen

     Der Aargauer Regierungsrat hat seine Absicht bekräftigt, den zukünftigen Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Windisch AG zu kaufen statt zu mieten.

    Das Parlament soll einen Kredit von 189,8 Millionen Franken genehmigen. Der Kauf komme je nach Zinsentwicklung zwei bis vier Millionen Franken pro Jahr günstiger als die Miete, wie aus der am Freitag veröffentlichten Botschaft hervorgeht.

    Alex Moser

Moderation: Remo Vitelli, Redaktion: Alex Moser