Der Kanton Solothurn ist steinreich

Die Solothurner Staatsrechnung 2009 schliesst zum siebten Mal in Folge mit schwarzen Zahlen ab: Die Rechnung weist einen Überschuss von 142,7 Millionen aus - budgetiert waren 60,8 Millionen Franken.

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  • Der Anbau beim Casino Baden muss warten.

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  • Kanton Solothurn verdoppelt Überschuss auf 142 Millionen Franken

    Der Solothurner Finanzdirektor Christian Wanner kann zufrieden sein. Die Staatsrechnung 2009 schliesst zum siebten Mal in Folge mit schwarzen Zahlen ab: Die Rechnung weist einen Überschuss von 142,7 Millionen aus - budgetiert waren 60,8 Millionen Franken.

    Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise würden jedoch für die Zukunft eine grosse Herausforderung sein, sagte der Finanzdirektor.

    Zum guten Resultat im vergangenen Jahr führten die höheren Steuererträge der Privatpersonen. Weitere knapp 49,2 Millionen Franken spülte die Neustrukturierung des Energiekonzerns Alpiq AG (früher Atel) in die Kasse. Der Kanton hatte Aktien in der Höhe von 60 Millionen Franken mit Gewinn verkauft. Der Kanton Solothurn senkte seine Nettoverschuldung um 158,8 Millionen auf 14,6 Millionen Franken. Dies entspricht einer Pro-Kopf- Verschuldung von weniger als 60 Franken.

    Eric Send

  • Grand Casino Baden AG legt Annexbau auf Eis

    Die Grand Casino Baden AG will sich um die neue vergebene Konzession für das neue Casino in Zürich bewerben. In Baden würde die neue Konkurrenz aus Zürich eine Umsatzeinbusse von 30 bis 40 Prozent verursachen. Baden bewirbt sich also gleich selbst um die Konzession.

    Mit zwei eigenen Casinos oder auch mit einem Konkurrenz-Casino in Zürich mache ein Ausbau in Baden wenig Sinn. Deshalb legt das Casino Baden den Anbau für mindestens eineinhalb Jahre auf Eis.

    Christiane Büchli

Moderation: Remo Vitelli, Redaktion: Christian Salzmann