Gemeinde Grenchen hat Nachbarn zu Recht angeprangert

Oekingen und Fulenbach müssen Grenchen Geld bezahlen, weil sie zu Unrecht Sozialfälle in die Stadt abschoben.

Weitere Themen:

  • Feliz Bänziger soll Solothurner Oberstaatsanwalt werden 
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  • Heinz Müller, Unternehmer und SVP-Parteipräsident, soll den zweiten Solothurner Ständeratssitz erobern

 

Beiträge

  • «Ombudsstelle begrüsst integralen Tarifverbund»

    Ab dem Fahrplanwechsel gibt es für den Aargau und das Solothurner Niederamt einheitliche Billette und Tarife. Cornelia Füeg, Leiterin der Ombudsstelle öffentlicher Verkehr, begrüsst den integralen Tarifverbund der A-Welle (Aargau/östlicher Teil Kanton SO).

    Vereinfachte Tickets begrüssen die Pendler. Allerdings häufen sich die Beschwerden von Reisenden, die für das Fahren ohne gültigen Fahrausweis eine Gebühr bezahlen müssen. Im Jahr 2009 sind es rund drei mal mehr Beschwerden als noch 2008, so die Ombudsstelle.

    Eric Send / Christiane Büchli

  • Grenchen bekommt Geld von Fulenbach und Oekingen

    Die Gemeinden Fulenbach und Oekingen müssen der Gemeinde Grenchen Geld bezahlen. Das hat das Verwaltungsgericht entschieden. Diese beide Gemeinden haben Sozialhilfe-Bezüger in die Stadt Grenchen abgeschoben. Diese wehrte sich dagegen.

    Sie stellt die Nachbargemeinden für ihr Tun öffentlich an den Pranger. Und Grenchen erhielt jetzt vor Gericht Recht.

    Remo Vitelli

  • Felix Bänziger soll Solothurner Oberstaatsanwalt werden

    Die Justizkommission des Kantons Solothurn hat einen Kandidaten für das Amt des Oberstaatsanwalts gefunden. Sie schlägt dem Kantonsrat Felix Bänziger (61) zur Wahl vor. Bänziger ist seit 2001 stellvertretender Generalprokurator des Kantons Bern. Vorher war er stellvertretender Bundesanwalt.

    Der bisherige Oberstaatsanwalt, Matthias Welter, war im Sommer auf politischen Druck zurückgetreten. Man hatte ihm Führungsmängel vorgeworfen. Die Suche nach einem Nachfolger war schwierig. Der Kanton schaltete Inserate, hatte damit aber keinen Erfolg.

    Stefan Ulrich

  • Walter Wobmann will nicht Ständerat werden

    Als führender Kopf der Anti-Minarett-Initiative war Walter Wobmann in den letzten Tagen omnipräsent. Aber diese Prominenz will er nicht ausnützen im Rennen um den freien Ständeratssitz des Kantons Solothurn.

    Nach dem harten Abstimmungskampf direkt in einen Wahlganz zu steigen, das sei zu anstrengend. Deshalb tritt jetzt Heinz Müller, der Parteipräsident, gegen Roland Fürst von der CVP und gegen Roberto Zanetti von der SP an.

    Stefan Ulrich

  • Ringer Reto Bucher tritt zurück

    Die Schweiz verliert ihren besten Ringer. Reto Bucher von der Ringerstaffel Freiamt hört per sofort auf. Er het eine hartnäckige Knieverletzung. Aber auch die Motivation ist ihm abhanden gekommen. Reto Bucher wurde 2004 Vierter an den Olympischen Sommerspielen im Greco Ringen.

    National ist er mehfacher Schweizermeister im Mannschafts- und Einzelringen.

    Stefan Ulrich

Moderation: Remi Bütler, Redaktion: Stefan Ulrich